Was geht und was kommt

Ja, nach zwei Wochen sollte ich mich mal wieder melden, denke ich.

Immerhin ist in dieser Zeit das ein oder andere passiert.

Nachdem ich ja letztes Mal erzählt habe, dass ich mein Manuskript fleißig zuende korrigiert habe, habe ich es jetzt tatsächlich geschafft, drei Kapitel zum Verlag zu schicken. Und allein das war schon ein Wahnsinnsact, kann ich euch sagen.

Mein Drucker spinnt nämlich schon seit geraumer Zeit. Heißt im Klartext; ich kann nicht mal schnell was ausdrucken, sondern sammle seit nunmehr 5 Monaten all meine Druckaufträge wöchentlich auf einem Stick, trage den Stick zum Druckerladen und lasse drucken, was ich brauche. 

Klappt eigentlich auch ganz gut, und ist letztendlich günstiger, als alle paar Wochen neue Patronen zu kaufen, hat aber den Nachteil, dass ich auch öfters vergesse, wirklich alles auf den Stick zu laden, was ich brauche. Dieses Mal musste das Exposé dran glauben. Nachdem ich es extra formatiert hatte, damit es gescheit aussieht und ich es bestimmt auf drei Zetteln stehen hatte, dass das auch mitgedruckt werden soll, hab ich es trotzdem vercheckt, es auf den Stick zu ziehen.

Typisch Ich!

Weiterhin wurden meine Nerven bis aufs Ärgste strapaziert, bei dem Versuch drei unterschiedliche Kapitel aus meinem zweiten Band in ein neues Worddokument zu packen. Das erste Kapitel habe ich erfolgreich in einem neuen Dokument untergebracht, aber irgendwas muss sich dabei verstellt haben. Als ich nämlich dann das siebte Kapitel hinter das erste fügen wollte, fügte mein PC einfach das erste noch einmal ein. (Nur so, ich weiß schon, wie das mit Strg C, Strg S funktioniert, aber mein Computer scheinbar nicht!)

Ich habs mehrmals versucht, mit dem Erfolg, dass ich irgendwann 25 Seiten mit dem ersten Kapitel gefüllt hatte - in ungefähr vierfacher Ausführung! Wie ich das letztendlich geschafft hab, weiß ich auch nicht mehr, aber als das siebte Kapitel endlich hinter dem ersten stand, ging das gleiche Spiel mit dem vierzehnten Kapitel los. HURRA!

Es war mal wieder erstaunlich, welche Aggressionen so ein blödes Stück Technik hervorrufen kann.

Aber irgendwann hatte ich alles so, wie ich es haben wollte.  Und obwohl ich darüber vergessen habe, das Exposé auf dem Stick zu speichern, habe ich am nächsten Tag trotzdem die Probekapitel weggeschickt. Das Exposé liegt mittlerweile auch ausgedruckt auf meinem Schreibtisch und findet morgen sicher auch den Weg in irgendeinen Briefkasten.

Nachdem ich den zweiten Streetex Teil auf die Postreise geschickt hatte, machte ich mich auf den Weg, noch einmal ein wenig Werbung für den ersten Band zu machen.

Nicht weit von mir, habe ich eine wunderbare, süße, kleine Buchhandlung für Kinder- und Jugendliteratur entdeckt. Dort habe ich mich mal vorgestellt und ein Leseexemplar reingereicht. Ich bin mal gespannt, was die Inhaberin mir für eine Rückmeldung gibt. Ich würde mich wahnsinnig geehrt fühlen, wenn mein Buch dort bald im Regal stehen würde.

 

Was gab es sonst noch?

An der Uni wird ein Schreibseminar angeboten. Dort werden erfahrene Autoren und Lektoren den Seminarteilnehmern Tipps geben, wie sie ihre Schreibtätigkeiten verbessern können und so weiter. Es werden allerdings nur zehn Leute angenommen. Man sollte sich mit einem kurzen Text zum Thema "Extremer Ort" bewerben und durfte auch andere selbstgeschriebene Texte mit einreichen.  

Zuerst fiel mir nichts ein zu dem Thema, oder besser gesagt, mir fiel viel zu viel ein, und ich konnte mich nicht entscheiden, worüber ich nun schreiben soll. Aber nun ist mir ein Text geglückt und ich hoffe mal, dass er der Jury gefällt. Abwarten... und Tee trinken. Wenn ich eine Antwort habe (egal welche), werde ich den Text auch hier auf der Seite hochladen.

Tja, und dann kam mir Montag noch eine Idee, die ich euch hier unmöglich vorenthalten kann. Nachdem ich mich lange geweigert habe, auf diesen Vampirzug aufzuspringen und Frau Meyer und Co nachzueifern, hatte ich nun doch einen Einfall für eine Vampirgeschichte.  

Ich gebe zu, dass ich das ein wenig auf die Schüppe nehme, aber ich merke, dass es unglaublich viel Spaß macht, so etwas zu schreiben (okay, okay, okay, ihr fantasyliebenden Schreibkollegen, ihr hattet Recht!), und eine gewisse Tragik wird auch diese Geschichte bekommen, wie sich das gehört. 

Die ersten Seiten findet ihr unter "Projekte und Ideen." Es heißt "Blind Mirror" und ist nicht auf Englisch!

Dieser Einfall hat übrigens dazu geführt, dass ich mir einen Ausschnitt von Twilight auf youtube angesehen habe... Ja, schüttelt ruhig den Kopf, ich kann's auch nicht so wirklich glauben.

Schreibt mir auf jeden Fall eure Kommentare, wie ihr das, was ich da verzapfe, findet.

 

Ach ja... und nachdem ich heute in der Uni gelernt habe, dass das Wort "Homepage" schon wieder aus der Mode kommt und "Website" viel professioneller klingt, habe ich meine Homepage auch in Website umbenannt. Frau muss ja mit der Zeit gehen. :)

Auch darüber darf mit dem Kopf geschüttelt werden. (Ich nehme jeden Zweifel zurück, wenn sich dadurch einschlägige Marketingerfolge ergeben...)

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein kreatives und schönes Wochenende!

Freunde, das Leben ist lesenswert!

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