Bergfest!

Hallo zusammen.

Wie auf Facebook schon erwähnt, ist es an der Zeit für einen neuen Blogeintrag, um euch zu berichten, was ich so treibe, was das schreiben macht, wie meine Welt aussieht... und überhaupt!

Ich bin jetzt seit zwei Wochen in meinem Verlagspraktikum, und ich kann euch sagen; es gefällt mir. Ich durfte sogar schon richtig lektorieren! Muhaha!

Und ich durfte Artikel schreiben und layouten (was dazu geführt hat, dass ich ein Computerprogramm, das ich im Uni-Kurs verflucht habe, mittlerweile gar nicht mehr so gruselig finde) und ich habe Photobearbeitungsprogramme für mich entdeckt! Ich bin richtig begeistert, was man da so alles machen kann. Zwar kann es ziemlich müßig werden, wenn man, so wie ich, bis ins Pixel-Stadium in ein Bild rienzoomt, um irgendwelche Ränder wegzuradieren, die man hinterher in der Verkleinerung sowieso nicht mehr sehen würde, aber was das angeht, bin ich ja doch eher perfektionistisch veranlagt. 

Einen Teil meiner Photo-Arbeiten könnt ihr hier auch schon bestaunen. Vielleicht hat es schon jemand bemerkt: Blind Mirror hat ein neues Titelbild. So ein richtiges mit Titel und meinem Namen und so. Gefällt's euch?

Das Bild unten ist das Cover für die im letzten Blog schon erwähtne Geschichte, die ich nach sieben Jahren wieder aufgenommen habe. 

Und damit keine Missverständnisse aufkommen: ich habe die Bilder in meiner Mittagspause entworfen. In meiner Arbeitszeit hab ich selbstredend fleißigst gearbeitet. So!

Die Hälfte des Praktikums ist also nun schon um. Ich bin gespannt, was mich noch erwarten wird, habe aber schon viel gelernt. Ob ich das später "wenn ich groß bin" ;) einmal machen will, weiß ich immer noch nicht. Es macht Spaß, keine Frage, aber ich finde einfach zu viele Dinge spannend... Ich warte einfach mal ab. So ein bisschen Zeit hab ich ja auch noch.

Zum zweiten Band von Streetex gibt es noch nichts Neues. Es wird wohl immer noch kalkuliert :) Und bis ich eine Antwort habe, wird auch bestimmt noch mindestens eine Woche dauern. Denn jetzt ist ja erst einmal Buchmesse in Leipzig, wo der Papierfresserchen Verlag natürlich auch vertreten ist, und viele andere wichtige Dinge tun muss. 

In der Zwischenzeit mache ich mir aber Gedanken über meine Facebookseite. Neulich bekam ich ja schon die Info, dass demnächst alle Seiten auf das Chronik-Profil umgestellt werden. Obwohl ich dieses Design nicht wirklich toll finde, werd ich mich wohl damit abfinden müssen. Denn dass ihr die Seite mögt, merke ich ja. (Schon 83 likes!!! Juhu!)

Ich werde also Überlegungen anstellen müssen, was ich als Titelbild haben möchte. Hat jemand konstruktive, kreative Vorschläge?

 

Und was macht das Schreiben sonst so? 

Tja, wie gesagt, momentan ist hauptsächlich Praktikum angesagt. Aber ein bisschen Schreiben muss ja doch sein. Da traf es sich ganz gut, dass ich jetzt akut einen neuen Kalender brauchte. Weil die erste Hälfte meines neuen Kalenders aber schon vorbei ist, habe ich viele freie Seiten, auf denen ich ein paar hübsche kleien Szenen aufschreiben kann.

Das passiert gerade hauptsächlich auf meinen täglichen Zugfahrten zum Verlag. Dann hole ich meinen Kalender raus und kritzle die Seiten voll, während um mich herum dauernd ein Handy mit den unglaublichsten Klingeltönen ertönt, und Menschen sich wirklich wichtige Dinge erzählen. Zum Beispiel drei Mal innerhalb von fünf Minuten von der Freundin angerufen werden, weil die nicht versteht, auf was man beim Online-Kauf eines Autos achten soll, die aber auch nicht auf das bestimmte, und beim dritten Mal ziemlich abgenervte: "Ja, Schatz, ich guck da gleich drüber. Wir machen das dann zusammen" hören will.

Aber ich protokolliere die Gespräche um mich herum natürlich nicht, auch wenn das heute, glaube ich einer gedacht hat. Der hat irgendwie komisch geguckt...

Nein, ich schreibe an Streetex weiter. Gestern habe ich schon eine sehr hübsche Szene entworfen, die über sechs Kalenderseiten ging. Mir war da etwas sehr Lustiges eingefallen, und ich musste mich wirklich zusammenreißen, nicht loszukichern. Wobei ich mich mittlerweile frage, warum ich das eigentlich nicht tun sollte? Es gibt viel andere Peinlichkeiten, die ich auf diesen Zugfahrten schon erlebt habe, da würde mein dezentes Kichern gar nicht weiter besonders negativ auffallen.

Letzte Woche erhielt ich von einer Gruppe pupertärer Fußballfans unfreiwillig Unterricht in Stationgesängen für einen Dritte-Liga-Verein.

Zwei Tage später hatten sich zwei Menschen im Waggon verteilt, die sich abwechselnd irgendwann zujodelten. 

Schon spannend...! 

Ich sehe das aber nur manchmal als echte Störung. Viel eher möchte ich mich momentan darum bemühen, das Ganze als irgendwie kulturell annähernd wertvoll und horizonterweiternd zu sehen. Vielleicht ist ja tatsächlich echt mal was dabei, was ich in meinen Geschichten verwursten kann. 

J.K. Rowling hat Harry Potter ja auch im Zug getroffen. Also, wer kann schon wissen, was mich im Regionalexpress erwartet?

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende! Macht es euch gemütlich, lest was Gutes, schreibt was... oder werdet sonst irgendwie glücklich :)

Bis bald!

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