Nach dem Studium...

Darf ich euch meinen Lieblings-Spüllappen vorstellen?
Darf ich euch meinen Lieblings-Spüllappen vorstellen?

... werde ich Prinzessin :)

Und dann habe ich gaaaaaanz viel Zeit, mein Blog zu pflegen und euch mit Infos aus meinem royalen Leben zu bespaßen. 

Ich habe schon wieder nichts von mir hören lassen. Vier lange Wochen lang nicht. Das ist peinlich, unverzeihlich, schrecklich... völlig unaktuell.

Es mag euch vielleicht beruhigen, dass in der Zwischenzeit nichts wirklich Weltbewegendes passiert ist, zumindest nichts meine kleine Autorenwelt Bewegendes. 

Ich hätte euch also auch gar nichts erzählen können.

Im Grunde genommen kann ich das immer noch nicht.

Außer, dass ich mir mal wieder ein paar hübsche Dinge vorgenommen habe. - Wie gesagt; vorgenommen. Das mit der Umsetzung ist so eine Sache.

Heute Morgen musste ich betrübt feststellen, dass meine Motivation offenbar im Traumland geblieben war, und ich daher mehr oder weniger genötigt war, Sätze zu sagen wie:

- "Man müsste mal..."

- "Man könnte doch..." und

- "Wäre cool, wenn..."

Der Beweis, dass die meisten Dinge im Konjunktiv erledigt werden, war damit erfolgreich dargelegt.

Was steht also faktisch an in nächster Zeit?

Am 25. Mai habe ich eine Lesung in Saarbrücken. Darauf freue ich mich schon, wenn ich mich auch zeitweise frage, welcher Teufel mich geritten hat, mich dafür anzumelden. Ich werde den ganzen Tag im Zug sitzen, um eine Stunde zu lesen. UND ich werde Abends den Eurovision Song Contest verpassen.

Aber; was tut man nicht alles für die Kunst?

Dafür habe ich dann ein paar Tage später ein Treffen, um eine besprechung für eine weitere Lesung (diesmal in Nürnberg) zu besprechen. Diese Lesung soll dann am 20. Juni stattfinden. 

 

Übrigens: Darf ich stolz verkünden, dass beim Verlag bereits knapp 130 Vorbestellungen vorliegen?

An dieser Stelle einmal ein dickes Dankeschön an alle, die mein Buch schon vorbestellt haben. Seid gemeinsam mit mir geduldig! Sehr lange kann es nun nicht mehr dauern, bis das Buch tatsächlich erscheint. 

Die Arbeit am 3. Band von Streetex schreitet derweil auch recht gut vorran. Ich habe mittlerweile 150 Seiten erreicht und trotzdem noch eine Menge Ideen und Themen, die aufgeschrieben werden müssen. Ihr dürft gespannt sein. 

 

Aber noch einmal zurück zum Titel des heutigen Blogs. 

Nach dem Studium werde ich höchstwahrscheinlich nicht Prinzessin, wenn auch der Gedanke, wenigstens für kurze Zeit in meinem Leben eine Rosaphase haben zu können, verlockend erscheint.

Vielmehr werde ich mich zeitnah nach einem Job/Praktikum/Volontariat umsehen müssen, und mir mein Brot verdienen müssen. 

Das muss ich selbst tun, denn da ich keine Prinzessin bin, wird man mir einen solchen Job nicht auf dem goldenen Tablett, und vermutlich nicht einmal auf einem einfachen Holzbrett servieren. Die Branche ist hart, das Leben sowieso, deshalb werde ich in dieser Zeit auch auf Seidenkissen und Prunksäle verzichten müssen.

Aber bis dahin würde ich meine Träume am liebsten noch ein Weilchen durch Luftschlösser lustwandeln lassen und meine Hoffnungen auf Rosen betten.

*räusper*

 

Was ich aber in jedem Fall tun MUSS, ist, meine Bachelor-Arbeit zu schreiben. Und das nicht in Aristokratie, sondern in Buchwissenschaft. Und das duldet keinen Aufschub. 

Aber seid gewiss, ich werde mich weiterhin auch auf kreativer Ebene bewegen und mich zwischendurch hier zu Wort melden. 

Hier stelle ich gerade fest, wie Recht Carin Gerhardsen heute hatte. Die schwedische Krimi-Autorin hat uns heute an der Uni besucht und auf meine Frage hin, wie sie mit Schreibblockaden umginge geantwortet:

"Es ist unerheblich, ob du mit oder ohne Inspiration schreibst. Hauptsache du schreibst!"

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