Anders war alles besser

Mein Website-Anbieter warb mit neuen modernen Designs. 

Sehr hübsch mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten und ganz tollen Möglichkeiten für die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer.

Toll, dachte ich mir. Ein modernes ansprechendes Aussehen kann meiner Autoren-Website sicher nicht schaden.

Damit beim Gestalten der neuen Website auch nichts schief gehen kann, ich noch ein paar brauchbare Anregungen bekomme und genau weiß, wie das neue System zu bedienen ist, sah ich mir das zugehörige Webinar an. 

Das war auch wirklich aufschlussreich und ich war begeistert.

 


Bis zu dem Punkt, an dem ich feststellte, dass das neue Design meine Bedürfnisse nicht komplett abdecken kann. Was ich mir in der Theorie so schön überlegt hatte, mit dem vermeintlichen Hintergedanken, dass meine Seite noch übersichtlicher sein könnte, funktionierte in der Praxis leider nicht.

Ich hätte zu viele Seiten löschen müssen, von denen ich mich noch nicht trennen mochte., weil ich sie nämlich ganz hübsch finde. Zum Beispiel die Steckbriefe von Streetex ... 

In den 4 Stunden, die ich über dem neuen Design gebrütet und gebastelt habe, hatte ich allerdings Gelegenheit wirklich alte Sachen mal über Bord zu werfen und zu einer Erkenntnis zu gelangen: Neu ist nicht immer besser.

 

Ich weiß, diese Erkenntnis ist nicht neu und wird von Konservativen immer wieder aus der Mottenkiste der Weisheiten gekramt. In diesem Fall bewahrheitete es sich nur leider. 

Ein Relaunch meiner Website wird es sicher eines Tages mal geben, ich werde mir immer wieder neue hübsche Dinge für euch einfallen lassen. 

Aber fürs Erste bleibt es bei diesem Design.

 

Und jetzt verabschiede ich mich in die Klausur meiner Schreibstube!

 

Schönen Sonntag noch!

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