Recherche für die Schreibwerkstatt

Ideen zu haben, ist grundlegend für die Arbeit als Autor.

Das ist keine großartige Neuigkeit.

Aber manchmal reicht eine Idee allein nicht aus. Denn mitunter sind die Ideen, die im Kopf eines Schreiberlings so herumspuken, ziemlich einfach strukturiert und müssen noch mit Inhalt gefüllt werden.

Und dazu muss man sich als Autor vor die Haustür wagen und Recherche betrieben, um diese füllenden Inhalte zu finden. 

Meine Idee für einen neuen Roman hatte etwas mit Radio zu tun.

Die Protagonistin, so fiel es mir plötzlich ein, sollte Volontärin in der Musikredaktion eines Radiosenders sein.

Schöne Idee? 

Ja!

Aber ziemlich schnell traf mich die ernüchternde Erkenntnis, dass ich von Radio eigentlich gar keine Ahnung habe.

Also habe ich mich ans Telefon gehängt und ein bisschen rumgeforscht und nachgefragt.

Und am Montag war es für mich dann soweit: Ich hatte eine Verabredung mit einer waschechten Musik-redaktionsvolontärin. 

Sie zeigte mir ihren Arbeitsplatz und das Gebäude des Senders und hat mir gaaaaanz viele Fragen beantwortet.

Nun habe ich auch mal ein Radiostudio von innen gesehen. Sehr hübsch, muss ich sagen. 

Zwar werde ich im Buch selbst sicherlich keine großen Beschreibungen von der Inneneinrichtung eines Studios oder detaillierte Aufgabenbereiche einzelner Mitarbeiter zum Besten geben. Aber für mich als Hintergrund-wissen ist das trotzdem ungemein hilfreich, damit ich meine Protagonistin plausibel agieren lassen kann. 

 

Warum ich euch das heute erst erzähle?

Na, weil ich schon längst wieder in der Schreibwerkstatt sitze! 

 

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