Terror in Bullerbü

Wieder ist es passiert. Nach Nizza, Berlin und London hat es nun auch Stockholm getroffen; ein Lastwagen fährt in eine Menschenmenge, tötet, verletzt. 

Was bleibt, ist einmal neu Fassungslosigkeit, Verzweiflung, Wut, Angst. 

Ausgerechnet Schweden, das doch in unseren Ferienträumen immer das Land war, in dem man die Seele baumeln lassen kann, man freundliche Menschen trifft, wo man frei sein darf.

Diese Tat zeigt einmal mehr, dass es scheinbar keine Rolle mehr zu spielen scheint, wer man ist, und wo man lebt. Jeder kann potentiell zum Opfer werden. 

Das ist einerseits unheimlich traurig, weil es uns das Gefühl gibt, machtlos zu sein. Egal, ob wir uns bemühen, gute Menschen zu sein, ob wir für Menschenrechte auf die Straße gehen und uns für den Frieden einsetzen. 

Doch so bitter es auch ist, zeigen uns solche Ereignisse, dass wir doch alle gleich sind. Wir fühlen alle den gleichen Schmerz, die gleiche Angst, vielleicht auch die gleiche Wut. 

Trotzdem dürfen wir diese Gefühle nicht überhand gewinnen lassen. Denn wir sehnen uns alle gleichwohl nach Frieden, Geborgenheit und Sicherheit. 

Ich wünsche allen Völkern, dass wir Schritte aufeinander zu gehen und uns nicht in Schmerz und Verbitterung verkriechen. Es ist nicht leicht und wir werden vermutlich immer wieder Rückschläge ertragen müssen. Aber lasst uns trotzdem daran arbeiten, dass sich diese Hoffnung eines Tages erfüllt!

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