Dank trotz allem

Wir Menschen neigen dazu, uns von einer blöden Sache die Laune verhageln zu lassen. All das Gute, das uns widerfährt rückt dabei in den Hintergrund. Ich bin da auch keine Ausnahme. Weil ich schon Montagabend wieder drohte wahnsinnig zu werden, weil ich glaubte, die Welt habe sich gegen mich verschworen, habe ich beschlossen, konsequent jeden Tag etwas aufzuschreiben, was gut war.

Hier ist meine Liste:

 

Montag:        

Ich habe einen Großteil meiner Masterarbeit geschafft. Jetzt ist Endspurt angesagt!

 

Dienstag:      

Mein Partner aus dem Sportkurs schenkt mir zum Abschied eine Tafel       Schokolade, weil ich so geduldig mit ihm war. (Er mit mir aber auch!!!)

 

Mittwoch:    

Eine CD, auf die ich mich lange gefreut habe, liegt in meinem Briefkasten. 

 

Donnerstag:  

Zur Abwechslung ist die Arbeit mal einigermaßen entspannt und ich kann sogar früher gehen.

 

Freitag:      

Mit Freunden verbringe ich einen schönen Abend im Open-Air-Kino. Toller Film auf der Leinwand und in der Umgebung: der Vollmond scheint aufs Wasser ....

 

Samstag:      

Ich unterziehe das Bad einer Komplettreinigung und freue mich, dass mit Hausmitteln so viel erreicht werden kann - meine Mitbewohner freuen sich über das saubere Bad.

 

Sonntag:      

Sonnenschein, Grillen, liebe Menschen - braucht man mehr, um dankbar zu sein?

 

 

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