Was trägt die Welt?

Außer meinem Schweden-Roman, bastle ich nach wie vor und immer wieder an meinem großen Fantasyepos. Ich finde, nach mittlerweile 15 Jahren Arbeit, Schreiben, Verwerfen und Überarbeiten, darf ich diesen Begriff ruhig verwenden. Auch wenn er im Umfang vermutlich niemals an die Werke des großen J.R.R. oder G.R.R. heranreichen wird. (Vielleicht fehlt mir dazu das Doppel-R im Namen?) 

Besonders wichtig bei Fantasy ist das Selbstverständnis der jeweiligen Welt.

Darüber mache ich mir gerade sehr viele Gedanken. Fragen, die mich dabei beschäftigen, sind;

Was glauben die Bewohner der Welt? Haben sie eine oder mehrere Religionen, sind diese polytheistisch oder monotheistisch, oder glaubt man an Naturgeister? 

Welche Vorstellungen haben die Bewohner von dem, was hinter ihrer Welt kommt? Wissen sie das, forschen sie danach oder erfüllt es sie mit Angst und Respekt, dass sie über ihre geographischen Grenzen hinaus nicht denken?

Wie wirken sich Gründungsmythen, Glaube und Geographie aufeinander und auf das kulturelle Miteinander und Gegeneinander aus? 

Kurz gesagt; was trägt die Welt, was hält sie im Gleichgewicht? 

Viele Ideen habe ich schon, die zurzeit noch relativ lose in meinem Kopf herumflattern und wohl noch ein paar Ehrenrunden drehen müssen, bis sie auf die richtigen Plätze fallen. Zusätzlich höre ich Hörbücher zur Deutschen Geschichte und Weltgeschichte - das ist nicht nur interessant und bildend, sondern auch sehr inspirierend.

Vielleicht verfasse ich demnächst auch erst einen historischen Abriss meiner Fantasywelt, bevor ich mit der eigentlichen Story beginne. 

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