Ein Monat - Drei Romane

Es ist wieder NaNoWriMo. Auf der ganzen Welt haben Autoren sich das persönliche Ziel gesetzt innerhalb des Novembers einen Roman zu schreiben. 50.000 Wörter. 

Im letzten Jahr hatte ich mir schon vorgenommen teilzunehmen und bin grandios an meinem Ziel gescheitert. Deshalb versuche ich es dieses Jahr erneut. Hochmotiviert bin ich in jedem Fall. 

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Sprache und Denken

Die Frage, ob es ein Denken ohne Sprache gibt, wurde damals im Deutschunterricht ausgiebig diskutiert. Wir fanden gute Argumente, die dafür sprachen und mindestens genauso viele Gegenargumente. 

Nicht erst seit der Gender-Diskussion dürfte allerdings klar sein, dass Sprache unser Denken prägt. Auch unser Verhalten hängt eng mit unserem Vokabular und Sprachduktus zusammen. Kann ich also, wenn ich meine Sprache ändere, meine persönliche Haltung ändern? 

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Dichterwettstreit

Am Samstag hatte ich volles Programm. Chorauftritt am Tag der offenen Tür im Institut - und wenn man schon mal da ist, trifft man immer auf jemanden, mit dem man sich verquatscht ...

In der Zeit zwischen Einsingen und Auftritt ging ich noch einmal in mich, auf der Suche nach Worten.

Denn der Abend stand im Zeichen des Poetry Slams, für den ich meine Teilnahme zugesagt hatte. Ein Thema hatte ich, aber die Entscheidung, ob ich nun reimen sollte oder liebe prosaisch lesen, fiel erst Freitagabend, nachdem ich dreimal den Text von links auf rechts gedreht hatte.  

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Vergnügungssteuer?

Am Wochenende war ich seit Langem mal wieder in einem richtigen Kino. Da es hier in meiner Stadt nur ein Kino gibt, zumal mit einer sehr beschränkten Filmauswahl, hatte ich auch lange nicht das Bedürfnis, mir unbedingt einen Film auf Großleinwand anzuschauen. 

Aber am Samstag konnte ich dann doch mal den Gutschein einlösen, den meine ehemaligen Kollegen mir zu meinem letzten Geburtstag geschenkt haben. Für den Eintritt zahlte ich mit meinem Freund zusammen 18 Euro. Im Parkett (was hier die ersten drei Reihen sind). 

Am Snack-Tresen hätte ich jedoch beinahe Känguru-ähnliche Anfälle bekommen. Für das 2er-Menü (bestehend aus 2 kleinen Getränken und 2 kleinen Tüten Popcorn) wurden 18.50 Euro verlangt.

 

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Wer viel liest ...

... kann viel erzählen.

So stand es schon auf einem Aufkleber, den ich vor gefühlt hundert Jahren einmal in der Bibliothek bekommen habe. 

Wie wahr dieser Satz ist, hat sich gestern Abend einmal mehr gezeigt. Während die wichtigen Menschen der Buchbranche sich gerade in Frankfurt tummeln und ich hier sitze, um an meinem Autoren-Durchbruch zu arbeiten (*hüstel*), habe ich gestern zum ersten Mal an einem Literaturkreis teilgenommen.

Eingeladen von einer anderen Buchliebhaberin, die ich vor einiger Zeit zufällig in einer Buchhandlung kennengelernt habe, saß ich mit fünf anderen Frauen in einem Lokal. Jede hatte ein Buch mitgebracht und bei Wein, Tee und Tomatensuppe erzählten wir uns, was uns an unseren literarischen Mitbringseln begeisterte und warum. 

Dabei kamen wir ins Gespräch über persönliche Sorgen, Lebenserfahrungen und Familiengeschichten. Und wir entdeckten Parallelen zwischen Büchern. Manche hatten die gleichen Farben im Einband, andere wiederum sprachen über die gleiche historische Person, aber in einem ganz anderen Kontext. 

Kein einziges Buch war dabei, das gerade (oder jemals) in einem Literaturdossier besonders viel Aufmerksamkeit bekommt. Aber das war gerade das Schöne. 

Wie sagte eine von uns: "Die Literatursendungen behandeln ja gerade eh alle das Gleiche. Hier kommt mal frischer Wind zwischen die Seiten." 

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Weiterbildung - Der Tragödie erster Teil

Immer wieder ernte ich erschrockene Blicke, wenn ich erzähle, dass ich in der Schule keinen Goethe durchgenommen habe.

"Waaas? Und das im Deutsch-Leistungskurs?!!?!"

Ja, kein Goethe, trotz Deutsch-LK. 

Offenbar war das Kultusministerium, das den Lehrplan für das Zentralabi in NRW 2009 gebastelt hat, der Meinung, dass man auch ohne Goethe ein Abi bekommen kann. Ist das nun etwa meine Schuld? 

Ich habe also weder "Die Leiden des jungen Werther" gelesen - dafür aber bereits in der zehnten Klasse und ganz freiwillig "Die neuen Leiden des jungen W.", noch "Iphigenie auf Tauris". Stattdessen las ich für mein Deutsch-Abi Schiller, Musil, Büchner und Fontane, der mir einen unfreiwillig langen Aufenthalt am Flughafen zusätzlich vermieste.

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Herbstanfang

Ziemlich pünktlich mit dem kalendarischen Herbstanfang haben sich auch die Blätter der Bäume vor meiner Haustür verfärbt. Nun schaue ich vom Küchentisch aus immer auf die Mischung aus Grün, Orange, Rot und Gelb. Die Luft, mal klar, mal diesig, ist kalt und schneidend.

Das erste Herbstgewitter inklusive Hagelsturm gab es auch schon. 

Das ganze kam jetzt doch etwas überraschend, schließlich habe ich vor wenigen Tagen noch in Shorts und Top auf dem Balkon gesessen. 

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Die 9 - Facts über mein aktuelles Projekt

Seit Anfang des Jahres schreibe ich an einem neuen Roman. In den letzten drei Monaten konnte ich leider nicht so viel Zeit zum Schreiben aufbringen, wie ich mir das gewünscht hätte, aber jetzt läuft es zum Glück wieder.

Grund genug, um ein bisschen darüber zu erzählen.

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Hafenbericht

Ich finde Handwerk und Berufe, die mittlerweile Seltenheitswert haben, unheimlich spannend. Deshalb habe ich in der Redaktion des Hochschulmagazins vorgeschlagen, etwas über die ortsansässigen Fischer zu schreiben. Einen Tag lang einen Fischer bei seiner Arbeit begleiten. Um zu fragen, ob die Fischer überhaupt dazu bereit sind, war ich heute am Hafen. Ich hatte Glück und traf auf zwei Fischer, die in einer der Hütten hinter ihren Kuttern gerade den frischen Fang ausnahmen. 

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Verdammt lang her oder Heimweh

Im Auftrag der Familie suche ich nach Ferienhäusern. Denn im nächsten Jahr ist das Großprojekt "Großfamilie verreist mit Anhang" geplant. Eine Gleichung mit ungefähr 25 Unbekannten. Da fängt man besser rechtzeitig mit der Urlaubsplanung an. 

Und weil ich ja gerade Zeit habe und fachliche, wissenschaftliche Expertise mitbringe, obliegt mir die Aufgabe, das Internet nach großen Ferienhäusern auf der Lieblingsinsel zu durchforsten. 

Ich begebe mich ans Werk und bin schon nach drei Minuten völlig fertig und sitze heulend vor dem PC. 

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Her mit der Geduld, aber schnell!

Wie habe ich jemals glauben können, das Warten auf Weihnachten oder den Geburtstag sei schrecklich? 

Das kann nur meiner kindlichen Naivität geschuldet gewesen sein, wenn ich mit 7 Jahren dachte, Weihnachten würde wohl nie kommen. 

Damals wusste ich noch nichts von anstrengenden Jobsuchen und Bewerbungsphasen. 

 

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Die 9 - Autorenfacts

Herzlich Willkommen, 

dies ist der Auftakt zu einer neuen Reihe in meinem Blog. Hier werde ich euch immer mal wieder Fun-Facts aus meinem Autorenleben, aus meinen Büchern oder über meine Charaktere verraten. 

Los geht's heute mit ein paar Infos über meine ersten Schreibarbeiten. Viel Spaß dabei.

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Supergirl

"Und sonst, alles klar?", fragen sie mich, als ich komme, um meinen Schlüssel und Mitarbeiterkarte abzugeben.

"Viel zu tun", antworte ich nichtssagend, bevor man mich auch noch fragen kann, ob ich meinen Urlaub bislang genossen habe. 

Natürlich ist alles klar, selbstverständlich genieße ich meinen Urlaub. 

Ich habe mir selbst einen 10-Stunden-Tag aufgebürdet, stehe morgens um 7 Uhr auf und gehe abends erschöpfter ins Bett, als nach jedem bisherigen Arbeitstag.

 

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Special benefits

Bewerben kommt von werben. So heißt es auf den verschiedenen Plattformen und Info-Websites, die mit Rat, Tipps und Tricks zur Seite stehen, wenn es um die Jobsuche geht. An und für sich ist mir das klar; in erster Linie muss ich die Personaler von mir überzeugen. 

Wie allerdings manch eine Stellenanzeige versucht, neue Mitarbeiter anzuWERBEN, lässt bei mir manchmal die Frage offen, ob die Werbung nicht zu einseitig gedacht wird. 

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Vitaminspritze

Dank der heißen letzten Wochen, ist das Obst an den Bäumen im Rekordtempo gereift und fällt jetzt schon, bevor es richtig ausgewachsen ist, von den Ästen. Zum Liegenlassen ist es zu schade, und so habe ich am Wochenende beim Spaziergang ein bisschen Fallobst aufgesammelt. Eigentlich war der Plan, eigenen Apfelessig anzusetzen ... 

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Spätsommerschule

In einigen Bundesländern beginnt heute wieder die Schule. Ich hingegen habe heute meinen ersten Urlaubstag seit langem. Da ich nach diesem Urlaub aber erst einmal ohne Job bin, ist keine Zeit für Entspannung. 

Also habe ich mich zu einem strukturierten Wochenplan entschieden.  Ich habe mir sozusagen meinen eigenen Ferienkurs zusammengestellt. Mal sehen, ob und wie lange ich das durchhalte.

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Wenn ich sterbe

Am heutigen Karfreitag gedenken Christen des Todes Jesu. Auch für mich ist heute ein Feiertag, den ich still und ohne den sonst üblichen Trubel begehen möchte. 

Oft wird der Tod in unserer Gesellschaft ausgeblendet und aus unserer Mitte verbannt. Dass er aber zum Leben gehört, und daher, wie die Geburt eines Kindes, auch seinen Platz haben sollte, davon bin ich überzeugt. 

Am Karfreitag sind wir eingeladen uns auch mit unserer eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. 

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The brain you've called

Wie viele Gehirnwindungen gibt es? Laut Wikipedia beträgt die Länge sämtlicher Nervenbahnen im menschlichen Gehirn etwa 5,8 Millionen Kilometer. Sehr faszinierend. Also ganz schön viel Platz, um Gedanken auszubreiten. Aber auch nicht wirklich verwunderlich, dass mal etwas verloren geht. 

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Testphase abgeschlossen

Als eine von 7 Milliarden Unfreiwilligen habe ich vor vier Wochen die neue Version des Erdenlebens bekommen. Ganz kostenlos und einigermaßen unverbindlich kam die sogenannte Version 2018 sehr bequem bis vor die Wohnungstür geliefert. 

"Also gut, schauen wir uns das mal an", dachte ich mir.

Hier nun also meine erste Analyse zu Leben2018:

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Anfang ohne Ende

Jeder Schriftsteller hat Romanideen, Notizen zu Romanen und angefangene Manuskripte in der analogen oder digitalen Schublade liegen. Ich bin da keine Ausnahme. 

Bevor man überhaupt die Chance hat, das eine wirklich fertig zu stellen, kommen schon wieder tausend neue Ideen.

Das ist wohl das Kreuz der Kreativen ...

Ein weiteres Problem ist der berühmte erste Satz. Man weiß, worüber man schreiben will, womöglich sogar auch den letzten Satz. Aber wie man dahin kommen soll, ist überaus fraglich. Und ob der erste Satz, den man da im Eifer des Gefechts niedergekritzelt hat, wirklich der beste ist?

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Wünsch dir eine Geschichte

Wie oft habt ihr euch schon gewünscht, Geschichten mitbestimmen zu können?

Oder hättet ihr manchmal gern noch eine zusätzliche oder andere Figur mit in der Handlung agieren sehen?

Dann habt ihr jetzt die Chance, diesen Traum ein Stück weit wahr werden zu lassen. 

Im Advent möchte ich euch eine Geschichte schenken, und natürlich möchte ich, dass sie euch gefällt. Deshalb dürft ihr mir Vorschläge zu Protagonisten, Handlungsorten usw. schicken.

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Da simma dabei!

Manchmal braucht's einen Tritt in den Hintern, damit etwas passiert.

In meinem Fall erfolgt dieser Tritt in Form des heute startenden NaNoWriMo.

Schon beinahe traditionell verabreden sich seit Jahren Autoren weltweit im November zum Schreiben. Ziel ist es, in einem Monat einen Roman zu schreiben. 

Dafür gibt es natürlich Foren, Tipps, psychischen Beistand - und viele Motivationshelferlein.

 

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Zettel(selbst)sammlung

Nicht nur fürs Einkaufen kann es sinnvoll sein, Zettel zu schreiben. In diversen Unternehmen ist es üblich, an großen freien Wänden Zettel anzubringen, um Pläne zu verbildlichen. 

Einen konkreten Plan habe ich noch nicht - aber Zettel habe ich schon mal geschrieben. Für meine persönliche Findungsphase nämlich. Nachdem ich gestern wieder stundenlang vor Jobbörsen saß und nicht wusste, wonach ich eigentlich suchte, schien es sinnvoll sein, erstmal bei mir zu beginnen und abzuwägen, was will ich, was kann ich, was brauch ich - und was will ich nicht? 

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Entspannt danken

Endlich ist die Schreibphase der Masterarbeit abgeschlossen. Endlich die 119 Seiten gesetzt und endlich ist auch alles ausgedruckt und abgegeben. 

Jetzt warte ich auf die Gutachten, die eigentlich schon da sein sollten. 

Zunehmend werde ich nervös - andererseits kann ich jetzt gerade ohnehin nichts mehr für die Masterarbeit tun. 

Also versuche ich mich nach dieser langen Home-Office-Phase zu entspannen. 

Das gelingt mir am besten, wenn ich kreativ bin. So sind in den letzten Wochen und Tagen einige Dinge entstanden, die mir schon im Schaffensprozess viel Freude gemacht haben.

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Kann man ja immer mal gebrauchen ...

"Ich hab bei mir mal aussortiert und ganz viele Kladden gefunden. Zum Wegschmeißen sind sie zu schade, aber du als Schriftstellerin kannst da doch bestimmt etwas von gebrauchen."

 

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. In den meisten Fällen freue ich mich ja auch immer, wenn mir jemand etwas Gutes tun will und in der Regel sind Kladden, Notizbücher und Co wirklich eine Feine Sache. Allerdings musste ich bei mir zuhause jetzt auch mal aufräumen und dabei feststellen, dass ich in all den hübschen Büchern noch Platz für Ideen aus mindestens zwei Schriftstellerleben habe. 

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Dank trotz allem

Wir Menschen neigen dazu, uns von einer blöden Sache die Laune verhageln zu lassen. All das Gute, das uns widerfährt rückt dabei in den Hintergrund. Ich bin da auch keine Ausnahme. Weil ich schon Montagabend wieder drohte wahnsinnig zu werden, weil ich glaubte, die Welt habe sich gegen mich verschworen, habe ich beschlossen, konsequent jeden Tag etwas aufzuschreiben, was gut war.

Hier ist meine Liste:

 

Montag:        

Ich habe einen Großteil meiner Masterarbeit geschafft. Jetzt ist Endspurt angesagt!

 

Dienstag:      

Mein Partner aus dem Sportkurs schenkt mir zum Abschied eine Tafel       Schokolade, weil ich so geduldig mit ihm war. (Er mit mir aber auch!!!)

 

Mittwoch:    

Eine CD, auf die ich mich lange gefreut habe, liegt in meinem Briefkasten. 

 

Donnerstag:  

Zur Abwechslung ist die Arbeit mal einigermaßen entspannt und ich kann sogar früher gehen.

 

Freitag:      

Mit Freunden verbringe ich einen schönen Abend im Open-Air-Kino. Toller Film auf der Leinwand und in der Umgebung: der Vollmond scheint aufs Wasser ....

 

Samstag:      

Ich unterziehe das Bad einer Komplettreinigung und freue mich, dass mit Hausmitteln so viel erreicht werden kann - meine Mitbewohner freuen sich über das saubere Bad.

 

Sonntag:      

Sonnenschein, Grillen, liebe Menschen - braucht man mehr, um dankbar zu sein?

 

 

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Dank in Bildern

Lange war die DankBar geschlossen - nicht, weil es nichts zum Danke-Sagen gegeben hätte, sondern weil schlicht und ergreifend - LEIDER - die Zeit fehlte, um meinen Dank jedes Mal zu verschriftlichen. 

Auch heute wird der Dank nicht schriftlich ausfallen, sondern ich zeige euch in ein paar Impressionen, wofür ich in den letzten Tagen und Wochen dankbar war (und immer noch bin). Dabei hat die Reihenfolge nichts mit dem Grad an Dankbarkeit zu tun :) 

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Es rauscht und rauscht ...

Deutschland versinkt im Regenwetter, so scheint es. Alle jammern, weil Keller voll laufen, U-Bahn Schächte geflutet sind - und weil doch, verdammt noch mal, Sommer ist. Sagt zumindest der Kalender und unser Unmut, der sich so gar nicht auf Gummistiefel und Kapuze einstellen will. 

Aber, wie heißt es bei den Wise Guys so schön: "Sommer ist, was in deinem Kopf passiert."

Und wer hat eigentlich bestimmt, dass Sommer gleichzusetzen ist mit 35 Grad? 

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Bitte reden Sie in ganzen

"Kennt ihr ...?" 

Was auch immer gemeint ist, bleibt im Raum stehen - oder wird nonverbal mit Gesten dem angebrochenen Satz hinzugefügt.

Nein, ich will mich hier nicht grundsätzlich über Sprachverfall aufregen, und anprangern, dass es in der deutschen Sprache zu viele Angli- und sonstige -ismen gibt. Auch wäre es sicherlich ein ergiebiges Thema, über fehlende Kasusangleichungen oder überhaupt korrekte Kasusnutzung zu lamentieren. Das wurde an anderer Stelle aber schon ausführlichst von anderen übernommen. 

Was mich viel mehr stört, sind unterlassene Höflichkeitsformen und einzelne Worte, die Sätze ersetzen sollen. 

 

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Dank von Sinnen

Ein Spaziergang an einem Sonnensonntag. Was gibt es Schöneres?

Ein Barfuß-Spaziergang an einem Sonnensonntag. Mit nackten Füßen durchs Feld laufen. Einmal mit allen Sinnen die Umgebung wahrnehmen und sich selbst spüren. Viel mehr erfahren, als sonst, weil man auf jeden Schritt achtet und nicht nebenher mal schnell aufs Smartphone schaut. 

Das ist nicht nur gesund, sondern macht unfassbar glücklich. 

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Landlust

So schnell ich die Idee begraben habe, nach Bullerbü zu ziehen, ganz gestorben ist der Traum vom Landleben deshalb nicht.

Eine Freundin erzählt von wunderbaren Ferienerlebnissen in Schottland, zufriedenen Menschen, die kleine Bed&Breakfasts betreiben und gar nicht mehr vom Leben wollen. Das klingt unheimlich schön, und wenn ich ehrlich bin, kann ich mich damit sehr gut identifizieren. Der Gedanke bei irgendetwas mitmachen zu müssen, was immer höher, schneller und weiter will, eine Arbeit, die mich psychisch auch nach Feierabend nicht loslässt - macht mir irgendwie Angst.

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Dear Mr President

Dear Mr President,

 

ever since I listened to your speech yesterday it is hard for me to address you as "Dear Mr President."

For the word "dear" implies that it is about someone who is kind, caring, acting responsible.

Your decision to leave the Paris Agreement however proves you to be neither of these.

Anyhow I was taught to treat other people with respect, to look at everyone as a human being like I am. Someone who has the same right to live, to love and be loved and to be treated with dignity.

So even if it is hard, I will try to keep up this respect that you failed to show the world.

This is no longer about funny videos agreeing about "America first, but Germany/Sweden/Switzerland etc. second". This is about us. Our planet and our future. 

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Kindheitsträume, die zweite

Sie sagen immer, Träume könne man nicht kaufen. Sie haben recht.

Das Schöne daran ist; man braucht kein Geld, um zu träumen.

Träume verwirklichen hingegen, ist wieder eine andere Sache. Für eine Traumreise, ein Traumauto oder das Traumhaus muss man wohl schon ein bisschen Geld in die Hand nehmen. 

Ein Traumhaus steht gerade zur Verfügung. 

Eines der Bullerbü-Häuser in Schweden steht für 850.000 Kronen zum Verkauf.

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Kindheitsträume

"Zieh die Gummistiefel an, wir gehen Drachen steigen lassen!"

Mit diesen Worten steht meine Freundin vor der Tür und lacht von einem Ohr zum anderen. 

Es ist Mai, zum ersten Mal in diesem Frühling richtig schön warm, und für Küstenverhältnisse überdies extrem windstill.

Drachensteigen?

"Egal, irgendwo ist immer Wind. Ansonsten pusten wir!"

Totschlagargument - außerdem habe ich ja außer meiner Masterarbeit sowieso nichts zu tun. 

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Malermeister

Das Haus neben uns hat einen neuen Fassadenanstrich bekommen. Das alte Orange hat einem neuen Orange Platz gemacht. Jetzt leuchtet das Haus wunderschön in der Frühlingssonne, die sich nun doch endlich durch die Wolken traut.

Zweimal hat der Malermeister schon den Anstrich gemacht. Ein bisschen neidisch hab ich ihm durch mein Zimmerfenster zugeschaut.

Wie er dort saß, mit den Beinen über dem Gerüst baumelnd, eine Zigarette rauchend, und die Farbrolle an der Fassade auf und ab rollte.

Während ich vor einem Stapel Papier an meinem Schreibtisch saß und nicht wirklich wusste, wie ich die Blätter sinnvoll hin und her schieben sollte.

Der Malermeister hatte nach wenigen Stunden sein Werk vollendet und konnte vom Gerüst herabklettern.

Ich saß noch immer vor meinem Stapel Papier. 

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Back to the future

Vermutlich wäre es sinnig, sämtliche Energie, die ich gerade erübrigen kann, in meine Masterarbeit zu stecken. 

Mit der geht es nämlich nur schleppend voran - mal wieder. Oder immer noch. Ich lese viel und hoffe, dass ich in den nächsten Tagen auch wieder etwas geschrieben bekomme.

Gleichzeitig wird mir immer bewusster, dass dann ganz bald auch diese sagenumwobene Zukunft kommt. Auf die muss ich mich schließlich auch vorbereiten. 

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Dankverpflichtet

Während der letzten Tage war ich in der Weltgeschichte unterwegs, habe Freunde besucht, eine Lesung gehalten, ganz viel Musik geprobt, ein kleines Konzert gespielt, neue Menschen kennengelernt, "alte Menschen" wiedergesehen.

Ich war viel unterwegs, bin mit dem Zug, dem Bus und dem Auto gefahren, habe viel gesehen.

Nun bin ich sicher wieder zuhause und dankbar, dass alles gut geklappt hat, und dass es Gastfreundschaft genauso gibt wie wunderbare Naturschauspiele.  

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Die Welt zwischen zwei Deckeln

Zum heutigen Welttag des Buches ist es mir ein besonderes Bedürfnis, endlich (oder überhaupt einmal) DANKE zu sagen: Für diese großartige Erfindung!

Als studierte Buchwissenschaftlerin habe ich einiges über das Buch gelernt. Wie es entstanden ist, welche Entwicklungen es erlebt hat, wie sich ein Markt darum entwickelt hat, und wie sich das Leseverhalten der Menschen über die Jahrhunderte verändert hat. 

Ich schätze dieses Wissen und bin froh, all das gelernt zu haben. Doch es ersetzt eines nicht: Die Passion!

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Früher war das in Sepia

Neulich mal wieder in der WG-Küche. Jemand hat eine Packung mit Eisentabletten herumliegen lassen. Aus Langeweile lesen wir die Inhaltsbeschreibung - erstaunlich, was da so alles drin ist. Es sind offenbar nicht gepresste Schrauben, vielmehr klingt es nach einem ganzen Chemiebaukasten. Viele der Inhaltsstoffe enden irgendwie auf -tin, -cid oder -ol ... 

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Terror in Bullerbü

Wieder ist es passiert. Nach Nizza, Berlin und London hat es nun auch Stockholm getroffen; ein Lastwagen fährt in eine Menschenmenge, tötet, verletzt. 

Was bleibt, ist einmal neu Fassungslosigkeit, Verzweiflung, Wut, Angst. 

Ausgerechnet Schweden, das doch in unseren Ferienträumen immer das Land war, in dem man die Seele baumeln lassen kann, man freundliche Menschen trifft, wo man frei sein darf.

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Danke, liebes Leben!

Viele Momente in dieser Woche haben mich fast zur Verzweiflung getrieben - aber trotzdem bin ich an diesem Sonntagabend zufrieden und glücklich.

Wie so oft waren es die kleinen Dinge, die mein Leben in den letzten Tagen erhellt haben.

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Für Mäuse geschlossen

Es ist eine ungerechte Einrichtung, dass einem die guten Sprüche immer erst nach dem (un)passenden Moment einfallen. Zwar ersparen nicht gesagte Kommentare mitunter Ärger und anderen Stress, aber sicher sein kann man sich da nie. Vielleicht hätte es ja doch etwas gebracht, wenn man mal was gesagt hätte. Also, etwas schlaueres als "Hmpf", "Ähm" oder "He... ja... tja." 

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Danke für diese schöne Woche

Es ist spät geworden an diesem Sonntagabend. Aber es ist nicht zu spät zum Danken. 

Heute gestalte ich die Dank-Bar mal etwas anders, nämlich mit einem Lied, das ich diese Woche entdeckt habe, und das, obwohl es einigermaßen kitschig ist, mir sehr gut gefällt.

Es fast die Dank-Bar ganz gut zusammen, auch wenn ich nicht jedes Wort eins zu eins auf mich übertragen kann.

Letztlich hat Randy Travis aber recht:

"We got everything we need when we wake up:

Four walls,

three words,

two hearts,

one love!" 

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Läuft bei mir

Nein, ich bin nicht auf Kreuzfahrt und stehe nicht regelmäßig mit ausgebreiteten Armen am Bug und rufe "Jack, ich fliege" (Wer ist eigentlich Jack?).

Trotzdem ist das Leben schön. 

Die Sonne scheint nämlich seit Tagen schon mindestens genauso wundervoll wie auf dem Foto, sodass ich berechtigte Hoffnung habe, dass in meinem Balkonkasten vielleicht doch bald schon die ersten Pflänzchen blühen. 

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Bedankt nochmal

Auch wenn heute schon wieder Montag ist, will ich trotzdem noch die Gelegenheit nutzen, meine GeDanken zur letzten Woche loszuwerden.

Die vergangenen Tage waren nämlich insgesamt doch ganz schön.

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Motivation + Disziplin = Perfektes Leben

Ein Thema für eine Masterarbeit zu finden, war nicht schwer. Literatur zu finden, ist ebenfalls kein Problem. 

Theoretisch habe ich sogar einen Masterplan, wie das alles zu schaffen ist. 100 Seiten in 6 Monaten - das dürfte für eine Autorin doch zu schaffen sein. 

In der Theorie alles schön und gut. In der Praxis kommen allerdings noch zwei weitere wichtige Komponente hinzu: Motivation und Disziplin. Und mit diesen beiden habe ich irgendwie noch keinen passenden Vertrag abschließen können.

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Bedankt

In den letzte Wochen bin ich nicht dazu gekommen Blogeinträge zu verfassen. Besonders in puncto Dank-Bar tut mir das leid - denn die Zeit, sich zu bedanken, sollte man sich eigentlich immer nehmen. 

Deshalb ist es mir heute ein besonderes Anliegen die Dank-Bar wieder zu eröffnen und den vergangenen Tagen Tribut zu zollen.

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Bitte zum nächsten Anhang steuern

Tatsache, es ist soweit. Mit 27 mache ich meine erste Steuererklärung.

Irgendwann muss man ja mal damit anfangen. Und immerhin habe ich im letzten Jahr tatsächlich 100 Euro Lohnsteuer gezahlt - ungefähr. 

Weil man so etwas in der Schule oder in der Uni aber nicht lernt, frage ich den Steuerberater meines Vertrauens, also Papa, wie so was geht.

"Es gibt eine vereinfachte Steuererklärung. Die druckst du aus und gibst die mit den Kopien der jeweiligen Monate beim Finanzamt ab."

Das klingt echt einfach.

 

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Dankmal

Auch diese Woche gab es wieder kleine und größere Momente, die mich glücklich gemacht haben - Grund genug, wieder die Dank-Bar zu öffnen.

Sieben Cocktails und Drinks voll Glück!

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Neues aus der Dank-Bar

Nachdem die Dank-Bar letzte Woche eine kleine Pause gemacht hat (nicht, weil es nichts gegeben hätte zum Dankbarsein, sondern weil die Zeit fehlte, diesen Dank aufzuschreiben), öffnet sie heute wieder ihre Pforten. 

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