Bitte reden Sie in ganzen

"Kennt ihr ...?" 

Was auch immer gemeint ist, bleibt im Raum stehen - oder wird nonverbal mit Gesten dem angebrochenen Satz hinzugefügt.

Nein, ich will mich hier nicht grundsätzlich über Sprachverfall aufregen, und anprangern, dass es in der deutschen Sprache zu viele Angli- und sonstige -ismen gibt. Auch wäre es sicherlich ein ergiebiges Thema, über fehlende Kasusangleichungen oder überhaupt korrekte Kasusnutzung zu lamentieren. Das wurde an anderer Stelle aber schon ausführlichst von anderen übernommen. 

Was mich viel mehr stört, sind unterlassene Höflichkeitsformen und einzelne Worte, die Sätze ersetzen sollen. 

 

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Dank von Sinnen

Ein Spaziergang an einem Sonnensonntag. Was gibt es Schöneres?

Ein Barfuß-Spaziergang an einem Sonnensonntag. Mit nackten Füßen durchs Feld laufen. Einmal mit allen Sinnen die Umgebung wahrnehmen und sich selbst spüren. Viel mehr erfahren, als sonst, weil man auf jeden Schritt achtet und nicht nebenher mal schnell aufs Smartphone schaut. 

Das ist nicht nur gesund, sondern macht unfassbar glücklich. 

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Landlust

So schnell ich die Idee begraben habe, nach Bullerbü zu ziehen, ganz gestorben ist der Traum vom Landleben deshalb nicht.

Eine Freundin erzählt von wunderbaren Ferienerlebnissen in Schottland, zufriedenen Menschen, die kleine Bed&Breakfasts betreiben und gar nicht mehr vom Leben wollen. Das klingt unheimlich schön, und wenn ich ehrlich bin, kann ich mich damit sehr gut identifizieren. Der Gedanke bei irgendetwas mitmachen zu müssen, was immer höher, schneller und weiter will, eine Arbeit, die mich psychisch auch nach Feierabend nicht loslässt - macht mir irgendwie Angst.

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Dear Mr President

Dear Mr President,

 

ever since I listened to your speech yesterday it is hard for me to address you as "Dear Mr President."

For the word "dear" implies that it is about someone who is kind, caring, acting responsible.

Your decision to leave the Paris Agreement however proves you to be neither of these.

Anyhow I was taught to treat other people with respect, to look at everyone as a human being like I am. Someone who has the same right to live, to love and be loved and to be treated with dignity.

So even if it is hard, I will try to keep up this respect that you failed to show the world.

This is no longer about funny videos agreeing about "America first, but Germany/Sweden/Switzerland etc. second". This is about us. Our planet and our future. 

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Kindheitsträume, die zweite

Sie sagen immer, Träume könne man nicht kaufen. Sie haben recht.

Das Schöne daran ist; man braucht kein Geld, um zu träumen.

Träume verwirklichen hingegen, ist wieder eine andere Sache. Für eine Traumreise, ein Traumauto oder das Traumhaus muss man wohl schon ein bisschen Geld in die Hand nehmen. 

Ein Traumhaus steht gerade zur Verfügung. 

Eines der Bullerbü-Häuser in Schweden steht für 850.000 Kronen zum Verkauf.

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Kindheitsträume

"Zieh die Gummistiefel an, wir gehen Drachen steigen lassen!"

Mit diesen Worten steht meine Freundin vor der Tür und lacht von einem Ohr zum anderen. 

Es ist Mai, zum ersten Mal in diesem Frühling richtig schön warm, und für Küstenverhältnisse überdies extrem windstill.

Drachensteigen?

"Egal, irgendwo ist immer Wind. Ansonsten pusten wir!"

Totschlagargument - außerdem habe ich ja außer meiner Masterarbeit sowieso nichts zu tun. 

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Malermeister

Das Haus neben uns hat einen neuen Fassadenanstrich bekommen. Das alte Orange hat einem neuen Orange Platz gemacht. Jetzt leuchtet das Haus wunderschön in der Frühlingssonne, die sich nun doch endlich durch die Wolken traut.

Zweimal hat der Malermeister schon den Anstrich gemacht. Ein bisschen neidisch hab ich ihm durch mein Zimmerfenster zugeschaut.

Wie er dort saß, mit den Beinen über dem Gerüst baumelnd, eine Zigarette rauchend, und die Farbrolle an der Fassade auf und ab rollte.

Während ich vor einem Stapel Papier an meinem Schreibtisch saß und nicht wirklich wusste, wie ich die Blätter sinnvoll hin und her schieben sollte.

Der Malermeister hatte nach wenigen Stunden sein Werk vollendet und konnte vom Gerüst herabklettern.

Ich saß noch immer vor meinem Stapel Papier. 

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Back to the future

Vermutlich wäre es sinnig, sämtliche Energie, die ich gerade erübrigen kann, in meine Masterarbeit zu stecken. 

Mit der geht es nämlich nur schleppend voran - mal wieder. Oder immer noch. Ich lese viel und hoffe, dass ich in den nächsten Tagen auch wieder etwas geschrieben bekomme.

Gleichzeitig wird mir immer bewusster, dass dann ganz bald auch diese sagenumwobene Zukunft kommt. Auf die muss ich mich schließlich auch vorbereiten. 

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Dankverpflichtet

Während der letzten Tage war ich in der Weltgeschichte unterwegs, habe Freunde besucht, eine Lesung gehalten, ganz viel Musik geprobt, ein kleines Konzert gespielt, neue Menschen kennengelernt, "alte Menschen" wiedergesehen.

Ich war viel unterwegs, bin mit dem Zug, dem Bus und dem Auto gefahren, habe viel gesehen.

Nun bin ich sicher wieder zuhause und dankbar, dass alles gut geklappt hat, und dass es Gastfreundschaft genauso gibt wie wunderbare Naturschauspiele.  

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Die Welt zwischen zwei Deckeln

Zum heutigen Welttag des Buches ist es mir ein besonderes Bedürfnis, endlich (oder überhaupt einmal) DANKE zu sagen: Für diese großartige Erfindung!

Als studierte Buchwissenschaftlerin habe ich einiges über das Buch gelernt. Wie es entstanden ist, welche Entwicklungen es erlebt hat, wie sich ein Markt darum entwickelt hat, und wie sich das Leseverhalten der Menschen über die Jahrhunderte verändert hat. 

Ich schätze dieses Wissen und bin froh, all das gelernt zu haben. Doch es ersetzt eines nicht: Die Passion!

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Früher war das in Sepia

Neulich mal wieder in der WG-Küche. Jemand hat eine Packung mit Eisentabletten herumliegen lassen. Aus Langeweile lesen wir die Inhaltsbeschreibung - erstaunlich, was da so alles drin ist. Es sind offenbar nicht gepresste Schrauben, vielmehr klingt es nach einem ganzen Chemiebaukasten. Viele der Inhaltsstoffe enden irgendwie auf -tin, -cid oder -ol ... 

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Terror in Bullerbü

Wieder ist es passiert. Nach Nizza, Berlin und London hat es nun auch Stockholm getroffen; ein Lastwagen fährt in eine Menschenmenge, tötet, verletzt. 

Was bleibt, ist einmal neu Fassungslosigkeit, Verzweiflung, Wut, Angst. 

Ausgerechnet Schweden, das doch in unseren Ferienträumen immer das Land war, in dem man die Seele baumeln lassen kann, man freundliche Menschen trifft, wo man frei sein darf.

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Danke, liebes Leben!

Viele Momente in dieser Woche haben mich fast zur Verzweiflung getrieben - aber trotzdem bin ich an diesem Sonntagabend zufrieden und glücklich.

Wie so oft waren es die kleinen Dinge, die mein Leben in den letzten Tagen erhellt haben.

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Für Mäuse geschlossen

Es ist eine ungerechte Einrichtung, dass einem die guten Sprüche immer erst nach dem (un)passenden Moment einfallen. Zwar ersparen nicht gesagte Kommentare mitunter Ärger und anderen Stress, aber sicher sein kann man sich da nie. Vielleicht hätte es ja doch etwas gebracht, wenn man mal was gesagt hätte. Also, etwas schlaueres als "Hmpf", "Ähm" oder "He... ja... tja." 

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Danke für diese schöne Woche

Es ist spät geworden an diesem Sonntagabend. Aber es ist nicht zu spät zum Danken. 

Heute gestalte ich die Dank-Bar mal etwas anders, nämlich mit einem Lied, das ich diese Woche entdeckt habe, und das, obwohl es einigermaßen kitschig ist, mir sehr gut gefällt.

Es fast die Dank-Bar ganz gut zusammen, auch wenn ich nicht jedes Wort eins zu eins auf mich übertragen kann.

Letztlich hat Randy Travis aber recht:

"We got everything we need when we wake up:

Four walls,

three words,

two hearts,

one love!" 

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Läuft bei mir

Nein, ich bin nicht auf Kreuzfahrt und stehe nicht regelmäßig mit ausgebreiteten Armen am Bug und rufe "Jack, ich fliege" (Wer ist eigentlich Jack?).

Trotzdem ist das Leben schön. 

Die Sonne scheint nämlich seit Tagen schon mindestens genauso wundervoll wie auf dem Foto, sodass ich berechtigte Hoffnung habe, dass in meinem Balkonkasten vielleicht doch bald schon die ersten Pflänzchen blühen. 

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Bedankt nochmal

Auch wenn heute schon wieder Montag ist, will ich trotzdem noch die Gelegenheit nutzen, meine GeDanken zur letzten Woche loszuwerden.

Die vergangenen Tage waren nämlich insgesamt doch ganz schön.

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Motivation + Disziplin = Perfektes Leben

Ein Thema für eine Masterarbeit zu finden, war nicht schwer. Literatur zu finden, ist ebenfalls kein Problem. 

Theoretisch habe ich sogar einen Masterplan, wie das alles zu schaffen ist. 100 Seiten in 6 Monaten - das dürfte für eine Autorin doch zu schaffen sein. 

In der Theorie alles schön und gut. In der Praxis kommen allerdings noch zwei weitere wichtige Komponente hinzu: Motivation und Disziplin. Und mit diesen beiden habe ich irgendwie noch keinen passenden Vertrag abschließen können.

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Bedankt

In den letzte Wochen bin ich nicht dazu gekommen Blogeinträge zu verfassen. Besonders in puncto Dank-Bar tut mir das leid - denn die Zeit, sich zu bedanken, sollte man sich eigentlich immer nehmen. 

Deshalb ist es mir heute ein besonderes Anliegen die Dank-Bar wieder zu eröffnen und den vergangenen Tagen Tribut zu zollen.

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Bitte zum nächsten Anhang steuern

Tatsache, es ist soweit. Mit 27 mache ich meine erste Steuererklärung.

Irgendwann muss man ja mal damit anfangen. Und immerhin habe ich im letzten Jahr tatsächlich 100 Euro Lohnsteuer gezahlt - ungefähr. 

Weil man so etwas in der Schule oder in der Uni aber nicht lernt, frage ich den Steuerberater meines Vertrauens, also Papa, wie so was geht.

"Es gibt eine vereinfachte Steuererklärung. Die druckst du aus und gibst die mit den Kopien der jeweiligen Monate beim Finanzamt ab."

Das klingt echt einfach.

 

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Dankmal

Auch diese Woche gab es wieder kleine und größere Momente, die mich glücklich gemacht haben - Grund genug, wieder die Dank-Bar zu öffnen.

Sieben Cocktails und Drinks voll Glück!

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Neues aus der Dank-Bar

Nachdem die Dank-Bar letzte Woche eine kleine Pause gemacht hat (nicht, weil es nichts gegeben hätte zum Dankbarsein, sondern weil die Zeit fehlte, diesen Dank aufzuschreiben), öffnet sie heute wieder ihre Pforten. 

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Welt der Wunder - Werbung, die erste

Meine Mitbewohnerin und ich sitzen am Küchentisch über den Resten vom Mittagessen. Zum Nachtisch blättern wir durch die Prospekte des Anzeigenblatts, das allwöchentlich im Briefkasten liegt, jeden Aufkleber von "Bitte keine Werbung" ignorierend.

"Ach, lass uns doch mal schauen, was wir uns als Studenten alles nicht leisten können", sagt die Mitbewohnerin und schlägt den ersten Katalog auf.

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Die WG über uns

Seit ich wieder in meiner alten WG wohne, kann sich mein Smartphone eigentlich zur Ruhe setzen. Zumindest, was die Weck-Funktion betrifft. Und das nicht, weil ständig jemand etwas von mir wollte, sondern weil jemand anders nicht aufstehen mag. 

Der Mensch, der in der WG über mir wohnt, nutzt gerne und ausgiebig die Weck-Funktion seines Handys. Irgendwann nachts legt er es neben sein Bett und scheint die genaue Position über Nacht zu vergessen und morgens obendrein das Klingeln zu überhören.

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Nach-dank-lich

Gut eine Woche bin ich nun wieder in Deutschland. Zum Teil fühlt es sich noch komisch an. Gewohnte Bewegungen, Routinen und Wege sind hier naturgemäß einfach anders als in Lund. Sich an das neue alte Leben wieder zu gewöhnen ist gar nicht so leicht und wird wohl noch eine Weile dauern. Aber zum Glück gibt es trotz Gedanken- und Gefühlschaos auch viele schöne Momente in dieser ersten Woche. 

Hier ein Blick auf die Getränke-Karte der Dank-Woche:

 

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Dank-Stelle

Angesichts der Tatsache, dass ich meine letzte Woche in Lund hinter mir habe, und es mir schwerfällt zu gehen, könnte man meinen, ich hätte allen Grund zu jammern und zu klagen. Zugegeben, diese Momente überkamen mich in dieser Woche auch immer wieder.

Aber trotzdem gibt es eine Menge Gründe auch heute wieder die Dank-Bar zu eröffnen.

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Just one last Fika

Wenn ich Montag "letzte Woche" sage, wird es nicht nur die vergangene Woche sein, sondern auch meine letzte Woche in Schweden. Nach fünf Monaten muss ich meine Koffer wieder packen und diese Stadt verlassen, die mir über das letzte halbe Jahr so vertraut geworden ist. Es fühlt sich komisch an, länger, irgendwie ewig. 

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Eine Woche voller Dank-Tage

Es gibt viel zu klagen in unserer Welt, tausend Sachen, über die man sich beschweren könnte. Dabei vergessen wir schnell, dass es viele schöne Dinge gibt in unserem Leben. 

In diesem Jahr möchte ich mehr das Positive in den Blick nehmen und eröffne deshalb jeden Sonntag die Dank-Bar. 

Für jeden Tag gibt es dort einen speziellen "Thanksgiving"-Cocktail. Und wenn ich jedem Tag nur eine positive Kleinigkeit abgewinnen kann, ist vielleicht alles gar nicht sooo schlimm.

 

Hier also die Drinks der Woche:

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Say goodbye to Hollywood!

Vollgefuttert mit Weihnachtsglück mache ich mich auf den Weg ins schwedische Zuhause. 

Eine neue Gastfamilie bekommen und eine alte besuchen; besser kann ein Jahr doch gar nicht enden!

Kann es wohl wirklich nicht - deshalb ist es auch noch nicht zuende, und hat noch einige Überraschungen für mich parat ...

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Wegbegleiter

Ein weiteres Jahr ist wie im Fluge vergangen. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen, Freude und Trauer.

Aber keine Sorge, ich verschone euch mit einem weiteren Jahresrückblick. Davon gibt es an anderen Stellen wahrlich genug. 

Ich finde, es ist genau der richtige Zeitpunkt, um über treue Wegbegleiter zu sprechen; über Schuhe. 

WTF?!?

Typisch Frau vielleicht - dabei hab ich gar nicht so einen schlimmen Schuhtick (ihr wisst schon, 120 Paar, zu jedem Rock und jeder Handtasche das passende Paar.)

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