Meine Bibliothek - mein Happy-Place

Jahrelang habe ich davon geträumt, eine eigene kleine Bibliothek in meiner Wohnung zu haben. 

Als ich im vorigen Jahr meine erste eigene Wohnung bezog und dies kleine Zimmer sah, wusste ich sofort: Das wird meine Bibliothek!

Da sie nun endlich zum Großteil eingerichtet ist, wird es höchste Zeit, dass ich euch ein bisschen herumführe.

Da der Raum wirklich nicht besonders groß ist (ca 1,60m breit und 2,50m lang und mit Dachschräge) konnte ich natürlich nicht einfach drei Billy-Regale kaufen und diese an die Wände stellen. Ich habe mich lange umgesehen, bis ich Regale fand, die mir gefielen und die auch ins Zimmer passten. Die Regalwürfel erschienen mir recht praktisch, weil sie genau unter die Schräge passen. 

Ganz oben seht ihr meine Sammlung schwedischer Bücher (und ein paar dänische). Da sind natürlich ein paar Krimis dabei, viel ChickLit, die ich für meine Masterarbeit gelesen habe und ein paar Jugendbücher.

In zwei Fächern habe ich historische Romane und Biografien stehen. Die Bücher von Rainer M. Schröder habe ich in meiner Jugend viel gelesen, die Trilogien von Waltraud Lewin und Klaus Kordon finde ich auch nach Jahren noch sehr beeindruckend. Absolute Lieblingsbücher in diesen Fächern sind die Biografie von meiner Oma, Dorit Linkes "Jenseits der blauen Grenze" und Janne Tellers "Krieg, stell dir vor er wäre hier. Die Lücke im rechte Fach füllt sonst übrigens "Krokodil im Nacken" von Klaus Kordon - das lese ich zur Zeit.

Unter den historischen Romanen stehen meine englischen Bücher versammelt. Mein erstes Buch, das ich auf Englisch gelesen habe, war wohl "Harry Potter and the Orden of Phoenix", damals in den Sommerferien vor der 8. Klasse. In vorherigen Regalen hat diese Ausgabe etwas viel Sonne abbekommen, weshalb der Rücken leider etwas ausgeblichen ist. 

Nicht fehlen darf natürlich der Klassiker "Pride and Prejudice". Besonders mag ich in diesem Regal allerdings die großformatige illustrierte Ausgabe von "The complete tales of Winne the Pooh" von A.A. Milne und die Sammlung der "Chronicles of Narnia" von C.S. Lewis. Mit den "Selected Tales" von Edgar Allan Poe kann ich hingegen nicht so viel anfangen - aber vielleicht kommt der Tag noch.

Auch meine Sammlung an Bilderbüchern hat in meiner neuen Bibliothek Platz. Es sind viele Bücher dabei, die ich schon im Kindergarten hatte, aber eine ganze Reihe Bücher sind auch erst im Erwachsenenalter hinzu-gekommen. Bilderbücher sind toll, wenn sie es schaffen, auf wenigen Seiten mit wenig Text und tollen Bildern unheimlich viel auszudrücken. 

(Außerdem stehen noch diverse Reclam-Hefte dort. Am liebsten ist mir davon das "Cantate Latine", in dem moderne Lieder mit lateinischen Texten stehen, unter anerem Yesterday.) 

Für einen Sprachliebhaber wie mich, sind Wörterbücher natürlich ein Muss. Das Gelb dominiert hier zwar, am häufigsten benutze ich jedoch trotzdem das "Oxford Wörterbuch" und "Norstedts". 

Ganz aufgegeben habe ich die Hoffnung jedoch nicht, dass ich vielleicht eines Tages doch noch den Russisch-Grundkurs von Langenscheidt durcharbeite. 

Das "Vornamen-Lexikon" leistet mir immer wieder gute Dienste, wenn ich für eine neue Geschichte auf Namenssuche bin. 

Das wohl chaotischste Fach: Uni-Lektüren, Einführungen in Germanistische Linguistik, schwedische Rechtschreibung, Schwedisch-Lehrbücher, Finnisch- und Dänisch-Lehrbücher und Skripte aus Isländisch, Sprachgeschichte und so weiter. 

Man weiß nie, wozu es noch gut sein wird.

Seit gestern ist auch endlich das passende Regal für die Lücke zwischen Schreibtisch und Dachschräge gefunden. Hier wohnen nun einige Lieblingsbücher. 

"Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers", die Tintenreihe von Cornelia Funke und die ersten beiden Bände von "Tuesday" von Angelica Banks. 

Ein Regalbrett mit Klassikern; "Momo", "Die unendliche Geschichte", diverse Titel von Astrid Lindgren, die Geschichten vom kleinen Gespenst, Wassermann und der kleinen Hexe, das Sams ... 

Und "Don Quijote", das ich dieses Jahr endlich einmal lesen möchte. Letztes Jahr bin ich über die Einleitung nicht hinaus gekommen. 

Im untersten Fach schließlich diverse Kinder- und Jugendbücher, die mich seit der Grundschule begleiten. Einige haben jetzt länger in Kisten gelegen und ich bin sehr gespannt, was mich erwartet, wenn ich sie wieder einmal zur Hand nehme.

Von den beiden kleinen Hängeregalen über meinem Schreibtisch habe ich gerade kein Bild zur Hand, dort stehen Taschenbücher unterschiedlicher Genres; Jugendbücher, historische Romane, zwei, drei Krimis, populäres Sachbuch und so weiter. 

Und dann gibt es leider gerade keinen Regalplatz für meine fast vollständige Sammlung Karl May Bücher (von denen ich nur Winnetou I gelesen habe, und auch das ging nur zäh, weil ich den Schreibstil einfach langweilig finde, trennen mag ich mich von den Büchern jedoch nicht), diverse Hanni und Nanni und Dolly-Bücher (von meiner Mama übernommen, furchtbar altmodisch, aber doch irgendwie ganz nett) und einige Was ist Was und andere Sachbücher. 

 

Ich freue mich sehr über meine kleine Bibliothek. Jetzt, da sie fertig eingerichtet ist, werde ich mich hier hoffentlich in guter Gesellschaft befinden, um fleißig an meinen Romanen weiterzuarbeiten. 

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