Landlust

So schnell ich die Idee begraben habe, nach Bullerbü zu ziehen, ganz gestorben ist der Traum vom Landleben deshalb nicht.

Eine Freundin erzählt von wunderbaren Ferienerlebnissen in Schottland, zufriedenen Menschen, die kleine Bed&Breakfasts betreiben und gar nicht mehr vom Leben wollen. Das klingt unheimlich schön, und wenn ich ehrlich bin, kann ich mich damit sehr gut identifizieren. Der Gedanke bei irgendetwas mitmachen zu müssen, was immer höher, schneller und weiter will, eine Arbeit, die mich psychisch auch nach Feierabend nicht loslässt - macht mir irgendwie Angst.

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Herzensbücher

An diesem Wochenende dreht sich unter #Herzenstage alles um Liebe, Romantik, große Gefühle - und die entsprechenden Bücher. 

Grund genug also, um über Lieblings-Liebesromane zu sprechen und zu schreiben.

Hier kommen meine Top 5!

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Was reden die denn da? 

Sprachen sind was Tolles! 

Finde ich. - Nicht umsonst bin ich gerade als Praktikantin in einem Sprachenverlag beschäftigt. 

Sprachen verraten etwas über eine Person, über ein Volk, spiegeln Kultur und Tradition wieder. 

Sprache ist Heimat, Rückzugsort vor Anderssprachigen. und bietet Trost, Halt und Schutz.

Das gilt auch für die Gelanjos.

 

Für bitte WEN?

Die Gelanjos.

Das ist ein kleines Volk in meinem Fantasy-Projekt "Der Erbe des Weltenkompass."

Und natürlich haben auch sie eine Sprache. 


 

  

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Gipfelstürmer?

Niemand hat je behauptet, der Weg ins Berufsleben sei leicht.

Keiner hat mir je gesagt, Erwachsenwerden sei leicht. 

Trotzdem habe ich oft aus reinem Selbstschutz daran geglaubt, dass sich schon alles fügen würde. Natürlich habe ich mich immer bemüht und mich angestrengt, um meine Ziele zu erreichen.

Schließlich bekommt man heutzutage nichts mehr geschenkt. 

Aber nie hätte ich gelgaubt, dass dieser Einstieg in die Arbeitswelt so anstrengend und erniedrigend ist. 

Es ist wie das Erklimmen einer steilen Bergwand. 

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If I could turn back time ...

Manchmal ist es nicht zu fassen, wie schnell Tage, Wochen, Monate und Jahre vergehen. 

Heute ist es genau 8 Jahre her, dass ich mich in Frankfurt am Flughafen von meiner Familie verabschiedete, um zu meinem Highschool-Aufenthalt in Neuseeland aufzubrechen.

Wie sehr hatte ich mich darauf gefreut. Und dann war es an jenem 13. Juli 2006 trotzdem so unglaublich, dass ich tatsächlich fliegen durfte. 

Es war ein Traum, der plötzlich wahr wurde.

 

Gestern habe ich mein Tagebuch aus dieser Zeit wieder hervorgeholt und darin geblättert. Vieles von dem, was ich dort aufgeschrieben habe, habe ich in der Zwischenzeit vergessen, anderes wusste ich noch.

Und dann gab es einiges, an das ich mich schmerzlich wieder erinnerte. 

Denn ja; auch das gibt es, wenn man für längere Zeit weggeht. Es ist nicht immer alles rosig und super cool.

 

 

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Wenn ich groß bin, werde ich Ronja Räubertochter!

... oder Schriftstellerin!

So etwas Ähnliches habe ich gedacht, als ich ungefähr neun Jahre alt war. 

Damals war ich zu Karneval tatsächlich einmal Ronja Räubertochter, habe sie in Schweden sogar getroffen und später, in der 13. Klasse in der Mottowoche, während der wir uns alle als Helden der Kindheit verkleiden sollten, habe ich mein altes Kostüm noch einmal hervorgekramt. Ich passte sogar noch einigermaßen in den Kittel rein. 

Größentechnisch bin ich von meinem Kindheitstraum also nicht allzu weit entfernt.  

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Autoren-Werkstatt

Während ich gespannt auf Nachrichten aus dem Lektorat von "Streetex Teil 2" warte, möchte ich die Gelegenheit gern nutzen, um euch ein wenig über meine Schreibaarbeit zu erzählen.

 


 

 

 

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Leute von heute...

Man stelle sich folgende Szenerie vor:

Es ist früher Morgen. Sehr früher Morgen. 

6:45 Uhr!

Und ich sitze noch einigermaßen verschlafen beim Frühstück und lese mit halb zusammengekniffenen Augen Zeitung. - Ebenso mein Vater.

Der sagt auf einmal: "Hä?" und hält mir den Bochumer Zeitungsteil vor die Nase.

Ich versteh zuerst nicht, was er meint, bis ich den winzigen Artikel erkenne, auf den er zeigt. 

Nachdem ich die Zeilen überflogen habe, entfährt auch mir ein "Hä?!?!"

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Verrückte Welt

Neulich mal wieder... :)

Ich war einmal mehr darüber überrascht, welche seltsamen Dinge es doch gibt und wie selbst-verständlich die Menschheit damit umgehen kann. 

Von meinen Kollegen bekam ich zum Geburtstag eine Topfblume geschenkt, genauer gesagt eine Yucca-Palme. Da diese natürlich nicht für alle Ewigkeit auf meinem Schreibtisch im Büro stehen bleiben sollte, musste ich sie nach Hause transportieren - und das, auf Grund der Größe, nicht in irgendeiner Tasche, sondern ganz bequem unterm Arm.

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Ein Besuch bei Ollivander

Zumindest kam es mir neulich ein wenig so vor.

Schon seit Längerem habe ich mir vorgenommen, meinen Cello-Bogen endlich einmal neu bespannen zu lassen. 

Da das natürlich nicht ganz umsonst ist, und ich ohnehin nicht wusste, was ich mir zum Geburtstag wünsche sollte, wünschte ich mir also eine neue Bogenbespannung. 

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Ideen haben; wollen, können, müssen bearbeitet werden!

Es ist verrückt - oder wenigstens zum Verrücktwerden!

Die Ideen fliegen mir zu wie die Mücken, die sich in den letzten Wochen mit Vorliebe meinen Körper als Blutbank ausgesucht haben (diese Viecher sind wahre Vampire.)

Was kann es für eine Autorin besseres geben als einen Haufen neuer Ideen?

Ich will mich nicht beklagen; was Einfälle für neue Geschichten angeht, befinde ich mich gerade in einem absoluten Höhenflug, was ein ganz wunderbares Gefühl ist.

Aber jetzt kommt der Haken an der Sache: ICH HABE KEINE ZEIT!

 

 

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Entschuldigung, wo geht's hier nach Hollywood?

Manchmal fühlt man sich wie im Film. Kennt ihr das? 

Da verlässt man das Haus, um zur Uni oder einkaufen zu gehen und eigentlich ist alles ganz normal, aber irgendwie ist man ganz besonderer Stimmung.

Die Welt scheint auf sonderbare Weise anders zu sein - nicht unbedingt besser und unbeschwerter, aber irgendwie besonders. Die Bauarbeiter vor der Haustür haben ein Radio aufgestellt und vom Baugerüst klingt folglich die Stimme eines Popsängers, der zu dramatischen Gitarren- und Pseudostreicherklängen den Weltschmerz besiegt. - Ein perfektes Intro für den Tag also. Wie der Auftakt zum Hollywood-Film. 

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Zugfahrt und Aussteige-Gedanken

Die Lesung hab ich gut hinter mich gebracht. Letztendlich hat die Textmenge gepasst, die Leute haben zugehört und ich war glücklich.

Und nun habe ich auch noch ein paar Tage Urlaub gehabt im schönen Norden Deutschlands - auf Fehmarn, die Insel, von der ich bislang nur den Fährhafen kannte.

Jetzt kenne ich von diesem Stück Land etwas mehr, und dieses mehr/Meer gefällt mir. 

Wind, Abendsonne über dem Wasser, Windräder und ein heißer Tee am Abend - was gibt es Schöneres?

Und ich habe es endlich geschafft, an meiner allerersten Socke weiterzustricken. Meine Schwester hat Witze darüber gerissen, aber ich werde es schaffen. Eines schönen Tages wird diese Socke fertig sein, eine zweite wird entstehen und sie werden ein Paar werden. 

Und dann werden sie glücklich sein bis ans Ende ihrer Tage.

...


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Fragen, die die Welt nicht unbedingt bewegen

Aber Fragen, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich über der Lernerei verrückt werde und mich in Gedankenwelten flüchte.

Da wäre zum Beispiel die Frage, ausgelöst durch wiederholtes Ansehen von alten Disney-Filmen, wie alt Disney-Figuren sind. 

Waren Pumba und Timon schon erwachsen, als sie Simba halbtot in der Savanna fanden? 

Und in welcher Beziehung stehen die zueinander? Sind die gute Freunde, die wie in einer Künstler-WG oder so mit Simba zusammenleben, sind sie schwul oder besteht zwischen ihnen, etwas naturwissenschaftlicher gesehen, eine Symbiose?  

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Neulich im Café...

  Die Kirchturmuhr schlug drei Mal. Trotzdem sah Freddy auf sein Handy, um die Uhrzeit zu checken. 15 Uhr. Handy und Kirchturm stimmten überein. Natürlich, wer hätte das gedacht?

  Die schmale Gasse lag verlassen vor ihm, wirkte aber durch die Mittagssonne und die bunten Fensterläden der Cafés einladend und freundlich. Auf einem Foto hätte man nicht eindeutig bestimmen können, zu welcher Jahreszeit das Bild entstanden war.  

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