Kindheitsträume, die zweite

Sie sagen immer, Träume könne man nicht kaufen. Sie haben recht.

Das Schöne daran ist; man braucht kein Geld, um zu träumen.

Träume verwirklichen hingegen, ist wieder eine andere Sache. Für eine Traumreise, ein Traumauto oder das Traumhaus muss man wohl schon ein bisschen Geld in die Hand nehmen. 

Ein Traumhaus steht gerade zur Verfügung. 

Eines der Bullerbü-Häuser in Schweden steht für 850.000 Kronen zum Verkauf.

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Die Stadt der schweigenden Bücher

Nie, nie, niemals hätte ich gedacht, dass so etwas passieren könnte. 

Und das MIR!

Aber es ist geschehen, und es macht mich unendlich traurig, lässt mich ratlos zurück, und nicht einmal Schokolade kann dieses Gefühl von Leere füllen - dabei hilft Schokolade sonst immer.

Heute bin ich zum ersten Mal enttäuscht aus der Buchhandlung gekommen...

 

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Lady-Killer

Hatte ich gestern noch groß getönt, dass ich ab sofort mutiger werden will, musste ich heute wieder einmal feststellen, dass es Momente gibt, in denen mir einfach die Worte fehlen.

Da übernimmt die Wut überhand und ich wünschte, der Mut würde sich nicht vor dieser Wut verkrümeln - bin dann aber auch wieder ganz froh, dass er es doch tut, weil es sonst womöglich ein Unglück gäbe.

Ich bin auf der Arbeit. Meine Kolleginnen und ich haben genug zu tun, um das Geschäft für die nahende "Rush-Hour" fertig zu machen. 

Die Tür öffnet sich. Stammkunden kommen herein. Alte Männer. 

Ich erledige noch schnell eine kleine Arbeit und registriere aus dem Augenwinkel, wie einer der Männer sich an den Tresen stellt. 

"Auf Karte", sagt er ohne Begrüßung und anstelle einer anständigen Bestellung.

 

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Mut-Ich

Früher war ich mutiger.

Sagt meine Mutter.

Vermutlich hat sie recht.

Früher bin ich ohne Seil und Sicherungsnetz  Klippen hochgeklettert. Bin wie Madita auf dem Dachfirst balanciert. 

Und ich war Profi daran, das richtige Fallen beim Inlineskating zu demonstrieren. Aus Tempo 30 sich auf alle Viere zu schmeißen und breit grinsend wieder aufzustehen. Tadaaa!

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Für's Leben gelernt

Mitunter stellt Student*in*x sich schon die Frage, ob und wann man das, was man sich für die Klausuren in den Kopf hämmert, jemals brauchen kann.

Wann lassen sich Medientheorien, postgenitale Politik und Literaturthesen nutzen? Kann man das essen, kann man damit tatsächlich Geld verdienen?

Allgemein bestätigt wurde das bislang noch nicht - weshalb man sich doch häufig auf das Bulimie-Lernen verlegt: Alles irgendwie in sich rein fressen und in der Klausur auskotzen.

Danach ist das angebliche Wissen meistens für allezeit weg.

Man will sich auch nicht unbedingt dran erinnern. So gut geschmeckt hat es dann doch nicht.

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Neue Saison

Zuerst einmal: Schönen guten Tag!

Ja, lange nicht gesehen - und trotzdem wieder erkannt.

Aber ich bin tatsächlich wieder da und belebe meinen Blog wieder :)


In den letzten Wochen (und Monaten) ist viel passiert, was interessant und spannend war und mich vom Schreiben abgehalten hat. Aber, keine Sorge, ich werde euch nicht mit der Vergangenheit langweilen ...

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You must remember this ...

Brücke in Waitomo, New Zealand
Brücke in Waitomo, New Zealand

... a kiss is just a kiss!

Just a kiss?

Womöglich noch an einem x-beliebigen Ort?

Klingt ziemlich unromantisch, nicht wahr?

Deshalb fragen die Herzenstage nach dem perfekten Ort für den 1. Kuss. 

Schließlich ist der erste Kuss nicht irgendein Kuss. 

Wenn es gut läuft, folgen diesem ersten Kuss noch viele weitere und es entspannt sich eine grandiose Lovestory.

Wenn es nicht so gut läuft, verwandelt sich der Prinz zurück in einen Frosch und man küsst womöglich nie wieder ...

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Midsommer - Mit Sommer is' nix

Gestern war Midsommer. Der längste Tag des Jahres.

Aber hier in Deutschland zeigte sich das nicht so richtig. Und auch heute scheint es eher so, als würde der November schon mal üben. 

Ich könnte mich damit trösten, dass ich ja mit Uni und Arbeit genug zu tun habe und ja sowieso lernen muss - da verpasse ich wenigstens wettermäßig nichts.

Allerdings zwickt schon seit Wochen wieder das Reisefieber in mir. Da ich aber aus oben genannten Gründen gerade für so etwas keine Zeit habe, bleibt mir nur das Fernweh und die Erinnerungen an den letzten Sommer ... Ein Auszug aus meinem Tagebuch:

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Lesefreude und Märchenprinz am Welttag des Buches!

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Antizyklischer Spekulatius

Spekulatius ist doch was für Weihnachten!

Im Frühling schmeckt das doch überhaupt nicht. 

Tut es natürlich wohl - und ehrlich gesagt, schmeckt es im März sogar noch besser, wenn der Mund gerade nicht sowieso schon von Dominosteinen, Pfeffernüssen und Plätzchen verklebt ist.

 

Und weil das Backen von Spekulatius richtig Spaß macht, haben wir uns heute mit der Familie eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag gegönnt und mit Freunden im richtigen Backhaus antizyklischen Spekulatius gebacken. Nach richtig alter Tradition ...

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Nur ein paar Postkarten kaufen ...

Das war meine Intention, als ich in die Stadt ging und die Buchhandlung betrat. 

Jaja ... nur Postkarten kaufen. In einer Buchhandlung.

Das allein hätte mir schon zu denken geben sollen - und wenn ich ganz ehrlich zu mir bin und tief in mich hinein höre, dann habe ich ja auch ein bisschen darauf spekuliert, dass dieser besondere Fall X eintreffen würde.

 

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Still, still, still - weil die Autorin lesen will

Das neue Jahr ist schon gut eine Woche alt und ich habe mich noch nicht gemeldet.

Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund.

Ich habe gelesen!

Ganz viel! 

Und zwar hauptsächlich Kinderbücher, wie ihr auf dem Foto erkennen könnt.

Auch das hat einen Grund.


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Schlecht oder gut?

Ja, ich weiß, in den letzten vier Wochen habe ich mein Blog ziemlich vernachlässigt und keinen Piep von mir gegeben.

Darf ich zu meiner Verteidigung vorbringen, dass ich total ausgebucht war mit Arbeiten, Bewerbungen schreiben, Bewerbungsgesprächen, Umzug und dazwischen noch Weihnachtsvorbereitungen treffen?

Und im Netz hat es ja sowieso auch nur so gewimmelt von Adventskalendern, Verlosungen und sonstigem Allerlei, was mit virtueller Besinnung (oder so ähnlich) zu tun hatte.

Ich hoffe also, dass ich euch nicht allzu sehr gefehlt habe, und melde mich jetzt aber vor Jahresende doch noch einmal zurück.

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Bücher über Bücher

Nun liegt die Frankfurter Buchmesse schon wieder eine Woche zurück.

1000 Eindrücke sind auf mich eingestürzt, mindestens 30 Bücher stehen nun auf meiner Wunschliste ... und für euch habe ich ein paar Fotos mitgebracht, um euch an dem herrlichen Bücherfest im Nachhinein noch teilhaben zu lassen. 

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Auf heißen Kohlen

Ich habe kein Problem damit zu warten.

Wenn morgens die Bahn 5 Minuten Verspätung hat, genieße ich noch ein wenig länger die frische Luft auf dem Bahnsteig. 

Stehe ich in einer schier endlosen Schlange an einem Schalter, vertreibe ich mir die Zeit mit dem Beobachten der Umgebung.

Und auch an Weihnachten, was ja jedes Jahr grundsätzlich sowieso zu früh und zu plötzlich kommt, kann ich es ganz gut bis zur Bescherung aushalten.

Nein, ich habe kein Problem damit zu warten.

Nur heute. 

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Anders war alles besser

Mein Website-Anbieter warb mit neuen modernen Designs. 

Sehr hübsch mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten und ganz tollen Möglichkeiten für die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer.

Toll, dachte ich mir. Ein modernes ansprechendes Aussehen kann meiner Autoren-Website sicher nicht schaden.

Damit beim Gestalten der neuen Website auch nichts schief gehen kann, ich noch ein paar brauchbare Anregungen bekomme und genau weiß, wie das neue System zu bedienen ist, sah ich mir das zugehörige Webinar an. 

Das war auch wirklich aufschlussreich und ich war begeistert.

 


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Am Anfang war die Verwirrung

Nie, nie wieder wollte ich mit dem Zug einen Umzug bestreiten!

Das hatte ich mir fest vorgenommen, nachdem ich damals mit Cello, Gitarre und Reisetasche per Zug von Bochum bis nach Kalmar gefahren bin.

Jetzt habe ich es doch wieder getan!

Diesmal mit Koffer, Gitarre und Reisetasche. Allerdings nicht nach Schweden, sondern nach München. Auch das war spannend genug. 

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Ich packe meinen Koffer ... 

... denn morgen geht es für mich wieder los.

Auf ins Arbeitsleben!

Auf in eine neue WG!

Auf in eine neue Stadt!

Auf in ein neues Leben?

 

Naja, ob es wirklich so drastisch wird, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen. Spannend ist es in jedem Fall. Für vier Monate verlege ich meinen Hauptwohnsitz nach München. Denn ein großer und berühmter Verlag hat mir ein Praktikum angeboten. Ab Montag werde ich dort in der Online-Marketing-Abteilung arbeiten und hoffentlich viel Schönes machen und erleben dürfen. 

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Lesestoff vom Bücherzelt

Am Wochenende war es wieder soweit:

In meiner Heimatgemeinde stand das Gemeindefest wieder auf dem Plan. 

Ein Fest, das bei uns alle zwei Jahre rund um die Kirche herum stattfindet. Seit vielen Jahren traditionsgemäß dabei, ist auch der Bücherflohmarkt von unserem Bücherei-Team. 

In bunten Kisten tummeln sich Bücher, die aus dem Bestand der Bücherei aussortiert wurden, weil sie keine regelmäßigen Leser mehr finden. Aber auch Bücherspenden von lieben Lesern, die ihren eigenen Bücherschrank zuhause aufgeräumt haben, finden Eingang in unseren Flohmarkt.

So können die Festbesucher jedes Mal das eine oder andere Schätzchen entdecken!

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Das mach' ich doch mit links

Heute ist Weltlinkshändertag!

Ein guter Zeitpunkt, wie ich finde, um mich als Linkshänderin zu "outen."

Ich finde es, ehrlich gesagt, immer wieder lustig, wenn ich irgendwo irgendwas be- oder unterschreibe und dann Leute ganz große Augen machen und sagen:

"Krass, du bist Linkshänder!"

Ja, bin ich. 

Noch größere Augen machen diese Leute dann, wenn ich ihnen sage:

"In meiner Familie sind alle Linkshänder. Schon meine Oma war Linkshänderin."

KRAAAAASSSS 

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... and lead you through the streets of London ...

Naja, durch London ging es zwar nicht, aber auch in der Bochumer Innenstadt lässt sich viel erleben, wenn man als Straßenmusiker am Straßenrand steht.

 

Vor ein paar Tagen überkam mich die Lust, auf der Straße zu spielen, und so fuhr ich morgens in die Stadt und besorgte mir für zwei Tage eine Genehmigung zur öffentlichen Darbietung, wie es im Beamtendeutsch so schön heißt. 

Viel interessanter wäre es natürlich gewesen, ohne Genehmigung zu spielen, aber als blutiger Anfänger wollte ich nicht gleich alles riskieren.

Während des Tages wuchs meine Aufregung immer mehr - war ich wirklich sicher, dass ich das machen wollte? 


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Gipfelstürmer?

Niemand hat je behauptet, der Weg ins Berufsleben sei leicht.

Keiner hat mir je gesagt, Erwachsenwerden sei leicht. 

Trotzdem habe ich oft aus reinem Selbstschutz daran geglaubt, dass sich schon alles fügen würde. Natürlich habe ich mich immer bemüht und mich angestrengt, um meine Ziele zu erreichen.

Schließlich bekommt man heutzutage nichts mehr geschenkt. 

Aber nie hätte ich gelgaubt, dass dieser Einstieg in die Arbeitswelt so anstrengend und erniedrigend ist. 

Es ist wie das Erklimmen einer steilen Bergwand. 

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If I could turn back time ...

Manchmal ist es nicht zu fassen, wie schnell Tage, Wochen, Monate und Jahre vergehen. 

Heute ist es genau 8 Jahre her, dass ich mich in Frankfurt am Flughafen von meiner Familie verabschiedete, um zu meinem Highschool-Aufenthalt in Neuseeland aufzubrechen.

Wie sehr hatte ich mich darauf gefreut. Und dann war es an jenem 13. Juli 2006 trotzdem so unglaublich, dass ich tatsächlich fliegen durfte. 

Es war ein Traum, der plötzlich wahr wurde.

 

Gestern habe ich mein Tagebuch aus dieser Zeit wieder hervorgeholt und darin geblättert. Vieles von dem, was ich dort aufgeschrieben habe, habe ich in der Zwischenzeit vergessen, anderes wusste ich noch.

Und dann gab es einiges, an das ich mich schmerzlich wieder erinnerte. 

Denn ja; auch das gibt es, wenn man für längere Zeit weggeht. Es ist nicht immer alles rosig und super cool.

 

 

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Reisebibliothek

Der Sommer ist da! 

In NRW hat er mit dem Pfingststurm buchstäblich richtig eingeschlagen. Hier wird es noch einige Tage dauern, bis sämtliche Straßen wieder frei sind, der Verkehr so fließt, wie er es gewohnt ist und die Kreissägen ihren Dauereinsatz einstellen können.

Bis dahin befinden wir uns noch in einem für manche postapokalyptischen Zustand, in dem wir Umwege fahren, sofern unsere Autos nicht zerdrückt wurden, und über Holz und Dachziegel steigen, um abgelegenere Ziele zu erreichen. 

Am Wochenende werde ich diesem ganzen für drei Wochen entfliehen und mich auf Reisen ins schöne Norwegen begeben.

Meine Reisebibliothek habe ich gestern in der Bücherei komplettiert. Ich denke, dieser SuB dürfte reichen.

Mit den Lektüren werde ich auch noch zu anderen Orten reisen können, als "nur" nach Norwegen. Ich bin sehr gespannt, was mich im Westerwald, in Mercy Falls und in Indien erwarten wird ...

Wenn ich Internet habe, werde ich euch beizeiten vom Urlaub berichten und an welchen Stellen ich mich in welche Welten habe entführen lassen.

Bis dahin wünsche ich euch schöne Sommertage und vergnügliche Lesemomente.

Und ja, ganz bald kommt auch Streetex-Nach Vorn. 

Ich freu mich :) 

 

 

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Wisch-Telefon

Gestern war es soweit: Mein altes Handy hat seinen Geist aufgegeben. 

Zumindest dachte ich das. 

Der Akku schwächelt schon seit Längerem und gestern war es mal wieder Zeit, ihn aufzuladen. Leider wollte das Handy nicht mit dem Netzteil kooperieren, sagte dauernd, es sei voll aufgeladen, piepte kurz darauf, weil der Akku eigentlich doch aufgebraucht war. 

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What you see is what you get?

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man bekommt.

Ich habe diesen Satz aus Forrest Gump schon immer geliebt, aber gestern und heute ist mir einmal mehr bewusst geworden, wie wahr er doch ist. 

Das Leben ist bestimmt von Begegnungen. Menschen, mit denen wir uns austauschen, die uns für eine kürzere oder längere Zeit begleiten, die uns ihre Sicht der Welt und der Dinge zeigen, und uns dadurch neue Horizonte eröffnen. 

Die letzten zwei Tagen waren für meine Familie und mich von einer solch kürzeren, aber überaus intensiven Begegnung geprägt. 


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Alles neu macht der Mai!

Das sagt zumindest der Volksmund - und der muss es ja wissen. Schließlich hat der schon Erfahrung. 

Aber ob er deswegen immer recht hat? 

Ich weiß es nicht, aber ich wünsche es mir in diesem Jahr, in diesem Mai so.

Vielleicht ist das Neue nicht immer so weltverändernd und bahnbrechend, und fällt daher womöglich nicht sofort auf.

Deshalb werde ich die Augen aufsperren und mal sehen, was mich Neues oder neuentdecktes Altes erwartet.

 

Für mich ganz neu entdeckt ist ein grandioses Trio, das ich gestern live erleben durfte, und das ich euch nicht vorenthalten möchte. Hört euch mal Levantino an, hier bei YouTube oder, wenn möglich bald live. 


 

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Einmal werden wir noch wach ... !

Nein, ich habe mich nicht in der Jahreszeit geirrt. Auch ich habe in den letzten zwei Tagen mit Freude Ostern gefeiert.

Und weil Freude Spaß mach, geht es morgen direkt weiter.

Denn morgen ist der Internationale Welttag des Buches. 

Im letzten Jahr startete zum ersten Mal die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" - und da sie so gut angenommen wurde, soll diese Aktion auch dieses Jahr wieder stattfinden. Schon gut 1000 Blogger haben sich und ihre Blogs angemeldet, um in den nächsten Tagen Bücher zu verlosen.

Auch ich bin wieder mit von der Partie und bin schon sehr gespannt, was in der Bücherbloggosphöre in den nächsten Tagen so passieren wird.

 

 

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Statt "Aufreger der Woche"

Heutzutage ist es ja üblich, sich über verschiedene Dinge in den unterschiedlichen Medien dieser Welt auszulassen. 

Ob es um Stars oder solche, die es werden wollen geht, über den bescheuerten Chef bei Facebook abgelästert oder während der Sendung das Handeln der Moderatoren voyeristisch bei Facebook kommentiert wird - es scheint, als gäbe es für jeden nicht nur einen Aufreger der Woche, sondern jeden Tag mindestens zwei Dinge, die total zum Abgewöhnen sind.

Und genau darüber werde ich heute NICHT schreiben.

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Wenn ich groß bin, werde ich Ronja Räubertochter!

... oder Schriftstellerin!

So etwas Ähnliches habe ich gedacht, als ich ungefähr neun Jahre alt war. 

Damals war ich zu Karneval tatsächlich einmal Ronja Räubertochter, habe sie in Schweden sogar getroffen und später, in der 13. Klasse in der Mottowoche, während der wir uns alle als Helden der Kindheit verkleiden sollten, habe ich mein altes Kostüm noch einmal hervorgekramt. Ich passte sogar noch einigermaßen in den Kittel rein. 

Größentechnisch bin ich von meinem Kindheitstraum also nicht allzu weit entfernt.  

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"Ich wünsch dir noch ein schönes Leben!"

Schneller als gedacht, sind 3 Monate Praktikum schon wieder vorbei. 

Auch, wenn manche Tage einfach nicht vergehen wollten (10 Uhr, noch drei Stunden bis zur Mittagspause... erst halb zwei???), sind die Wochen letztendlich nur so dahingerast.

Und heute bin ich zum letzten Mal die halbe Stunde mit der Bahn zum Verlag gefahren, habe zum letzten Mal die Presseschau ausgedruckt, zum letzten Mal Diktate geschrieben ...

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Viele Menschen und noch mehr Bücher

Zum ersten Mal in meinem Leben war ich auf der Leipziger Buchmesse unterwegs - und ich war echt beeindruckt. 

An meinen ersten und (bislang) letzten Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2005 habe ich kaum noch Erinnerungen, außer dass es unheimlich voll und anstrengend war.

Diese Erfahrung habe ich auch in diesem Jahr wieder gemacht.

So viele Menschen auf einem Haufen habe ich wirklich schon lange nicht mehr gesehen. 

 

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Es ist Frühling!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haltet euch die Ohren zu, denn hier kommt mein Frühlingsschrei:

 

Juchuhuhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu  

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Gut Ding will Weile haben

und deshalb hat es jetzt doch schon wieder ein paar Wochen gebraucht, bis ich mich hier im Blog mal wieder melde.

Tatsächlich kann ich aber nicht viel berichten.

 

Außer:

Das Manuskript zu Streetex Teil 2 ist korrigiert und wieder beim Verlag. Jetzt warte ich gespannt darauf, wie mein Buch aus dem Satz kommt. 

Aber auch das braucht eben seine Zeit. Wenn es soweit ist, werde ich natürlich sofort davon berichten. Versprochen :)


 

 

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Ich gehe in die Stadt und nehme mit...

... meinen Fotoapparat. 

Was die Textproduktion an diesem Wochenende betrifft, muss ich zugeben, dass keine einzige Zeile meinen Händen entsprossen ist.

Das Wetter war einfach zu schön und ich habe die Zeit genutzt, um mein neues "Zuhause auf Zeit" zu erkunden. 

Ich habe mich den ganzen Samstag in Leipzig-Downtown herumgetrieben, bin straßauf- und straßab gelaufen... 

Sonntag war ich im Museum. 4 Stunden lang!!! Im Zeitgeschichtlichen Forum kann man wirklich so viel Zeit verbringen und ist trotzdem noch nicht fertig.

Ich muss sagen, was Sehenswürdigkeiten betrifft, hat Leipzig wirklich sehr sehr viel zu bieten, sodass ich meine Freizeit hier sicher gut nutzen kann. 

Auf den Bildern hab ich ein paar "Klassiker" festgehalten.

 

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Gute Nicht-Vorsätze für 2014

Das neue Jahr geht in den 2. Tag und ich habe schon beim Aufstehen gemerkt, dass der Vorsatz für heute (nämlich früher aufzustehen) schon wieder grandios gescheitert ist (was aber daran lag, dass ich schlecht geschlafen habe und entsprechend müde war.)

Was lernen wir daraus? 

Gute Vorsätze sind anfällig für äußere Bedingungen und Einflussnahmen und daher oftmals recht schnell hinfällig. 

Da mir das aus langjähriger Erfahrung schon vor Silvester klar war, habe ich mir gar nicht erst die Mühe gemacht, gute Vorsätze für das neue Jahr zu formulieren. 

 


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Leute von heute...

Man stelle sich folgende Szenerie vor:

Es ist früher Morgen. Sehr früher Morgen. 

6:45 Uhr!

Und ich sitze noch einigermaßen verschlafen beim Frühstück und lese mit halb zusammengekniffenen Augen Zeitung. - Ebenso mein Vater.

Der sagt auf einmal: "Hä?" und hält mir den Bochumer Zeitungsteil vor die Nase.

Ich versteh zuerst nicht, was er meint, bis ich den winzigen Artikel erkenne, auf den er zeigt. 

Nachdem ich die Zeilen überflogen habe, entfährt auch mir ein "Hä?!?!"

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Verrückte Welt

Neulich mal wieder... :)

Ich war einmal mehr darüber überrascht, welche seltsamen Dinge es doch gibt und wie selbst-verständlich die Menschheit damit umgehen kann. 

Von meinen Kollegen bekam ich zum Geburtstag eine Topfblume geschenkt, genauer gesagt eine Yucca-Palme. Da diese natürlich nicht für alle Ewigkeit auf meinem Schreibtisch im Büro stehen bleiben sollte, musste ich sie nach Hause transportieren - und das, auf Grund der Größe, nicht in irgendeiner Tasche, sondern ganz bequem unterm Arm.

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Ein Besuch bei Ollivander

Zumindest kam es mir neulich ein wenig so vor.

Schon seit Längerem habe ich mir vorgenommen, meinen Cello-Bogen endlich einmal neu bespannen zu lassen. 

Da das natürlich nicht ganz umsonst ist, und ich ohnehin nicht wusste, was ich mir zum Geburtstag wünsche sollte, wünschte ich mir also eine neue Bogenbespannung. 

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Alles hat seine Zeit ?!?

Und alles braucht vor allem seine Zeit.

DIese Weisheit ist mir während der letzten Wochen überdeutlich zuteil geworden. Als ich meinen letzten Blogeintrag vor vier Wochen schrieb, war ich noch in Erlangen.

Nun bin ich schon seit drei Wochen wieder in Bochum und habe dem Frankenlande den Rücken zugekehrt.

Der Abschied war wuselig genug, sodass er mir nicht all zu schwer fiel, doch das Ankommen war dafür umso komplizierter.


 

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Ideen haben; wollen, können, müssen bearbeitet werden!

Es ist verrückt - oder wenigstens zum Verrücktwerden!

Die Ideen fliegen mir zu wie die Mücken, die sich in den letzten Wochen mit Vorliebe meinen Körper als Blutbank ausgesucht haben (diese Viecher sind wahre Vampire.)

Was kann es für eine Autorin besseres geben als einen Haufen neuer Ideen?

Ich will mich nicht beklagen; was Einfälle für neue Geschichten angeht, befinde ich mich gerade in einem absoluten Höhenflug, was ein ganz wunderbares Gefühl ist.

Aber jetzt kommt der Haken an der Sache: ICH HABE KEINE ZEIT!

 

 

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Entschuldigung, wo geht's hier nach Hollywood?

Manchmal fühlt man sich wie im Film. Kennt ihr das? 

Da verlässt man das Haus, um zur Uni oder einkaufen zu gehen und eigentlich ist alles ganz normal, aber irgendwie ist man ganz besonderer Stimmung.

Die Welt scheint auf sonderbare Weise anders zu sein - nicht unbedingt besser und unbeschwerter, aber irgendwie besonders. Die Bauarbeiter vor der Haustür haben ein Radio aufgestellt und vom Baugerüst klingt folglich die Stimme eines Popsängers, der zu dramatischen Gitarren- und Pseudostreicherklängen den Weltschmerz besiegt. - Ein perfektes Intro für den Tag also. Wie der Auftakt zum Hollywood-Film. 

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So schmeckt der Sommer... ?!?

Jetzt ist es beinahe schon wieder eine Woche her, dass ich in Saarbrücken war zur 13. Internationalen Kinder- und Jugendbuchmesse.

Als ich meine Zugtickets gebucht habe, habe ich mich wirklich gefragt, wie bescheuert das eigentlich ist: für eine Stunde Lesung quer durch Deutschland zu fahren. Hin und zurück 12 Stunden. 

 

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Bier kann man schlecht lesen

Herzlich willkommen zum neuen Blogeintrag!

Und allerseits einen wunderschönen sonnigen, lesenswerten Welttag des Buches!

Ist es nicht herrlich, dass das Buch weltweit als positiv und schützenswert anerkannt wird, dass ihm ein eigener Tag geschenkt wird?

Wobei, so ganz allein gehört dieser Tag dem Buch nicht. Es ist nämlich auch Welttag des Bieres.

Aber das steht ja nicht in ernsthafter Konkurrenz zum Buch - für mich jedenfalls ganz bestimmt nicht.


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Pixignomer und Tusmørke

Nein, das da oben ist kein Deutsch. - Das ist Dänisch!

Vergangenes Wochenende war ich in Dänemark, genauer in Aarhus, und diese beiden hübschen Wörter aus der Überschrift habe ich unter anderem daher mitgebracht.

Ich hatte seit ungefähr einem halben Jahr die lustige Vorstellung vielleicht in Dänemark ein Master-Studium zu machen und deshalb bin ich nach Aarhus gefahren, um mir die Uni dort anzusehen.

Die hatte nämlich "Offenes Haus."

Ich habe alles rechtzeitig gepackt und am 28. Februar ging meine Reise morgens um 6.10 Uhr am Bahnhof los. Eine gruselige Uhrzeit, besonders für Studenten, aber erstaunlicherweise war ich recht wach. 


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Zugfahrt und Aussteige-Gedanken

Die Lesung hab ich gut hinter mich gebracht. Letztendlich hat die Textmenge gepasst, die Leute haben zugehört und ich war glücklich.

Und nun habe ich auch noch ein paar Tage Urlaub gehabt im schönen Norden Deutschlands - auf Fehmarn, die Insel, von der ich bislang nur den Fährhafen kannte.

Jetzt kenne ich von diesem Stück Land etwas mehr, und dieses mehr/Meer gefällt mir. 

Wind, Abendsonne über dem Wasser, Windräder und ein heißer Tee am Abend - was gibt es Schöneres?

Und ich habe es endlich geschafft, an meiner allerersten Socke weiterzustricken. Meine Schwester hat Witze darüber gerissen, aber ich werde es schaffen. Eines schönen Tages wird diese Socke fertig sein, eine zweite wird entstehen und sie werden ein Paar werden. 

Und dann werden sie glücklich sein bis ans Ende ihrer Tage.

...


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Fragen, die die Welt nicht unbedingt bewegen

Aber Fragen, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich über der Lernerei verrückt werde und mich in Gedankenwelten flüchte.

Da wäre zum Beispiel die Frage, ausgelöst durch wiederholtes Ansehen von alten Disney-Filmen, wie alt Disney-Figuren sind. 

Waren Pumba und Timon schon erwachsen, als sie Simba halbtot in der Savanna fanden? 

Und in welcher Beziehung stehen die zueinander? Sind die gute Freunde, die wie in einer Künstler-WG oder so mit Simba zusammenleben, sind sie schwul oder besteht zwischen ihnen, etwas naturwissenschaftlicher gesehen, eine Symbiose?  

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Neulich im Café...

  Die Kirchturmuhr schlug drei Mal. Trotzdem sah Freddy auf sein Handy, um die Uhrzeit zu checken. 15 Uhr. Handy und Kirchturm stimmten überein. Natürlich, wer hätte das gedacht?

  Die schmale Gasse lag verlassen vor ihm, wirkte aber durch die Mittagssonne und die bunten Fensterläden der Cafés einladend und freundlich. Auf einem Foto hätte man nicht eindeutig bestimmen können, zu welcher Jahreszeit das Bild entstanden war.  

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